Würzburg am Main. Foto: Pascal Höfig
Würzburg am Main. Foto: Pascal Höfig

Sightseeing-Tour durch Würzburg

Geht mit uns auf Tour durch Würzburg! Wir haben eine sogenannte „Würzburg Basic Sightseeing Tour“ für alle Touristen und frisch Zugezogenen zusammengestellt, die jeder einmal gemacht haben sollte. Für alle Ur-Würzburger ist die Tour übrigens auch interessant, wenn sie Freunden und Familie aus der Ferne in einem Tag Würzburg zeigen wollen.

Residenz

Start der Tour ist „das“ Wahrzeichen Würzburgs: Die Residenz. Seit 1981 ist sie Weltkulturerbe. Um das Treppenhaus mit dem beeindruckenden Deckenfresko, den weißen Saal, den Kaisersaal und das Spiegelkabinett zu sehen, lohnt es sich, in die Residenz reinzugehen. Man sollte aber unbedingt die im Eintrittspreis beinhaltete Führung mitmachen, da man dabei sehr viele Informationen zu den einzelnen Räumen bekommt und beide Flügel anschauen darf. Ein „Must-see“ ist zudem der Hofgarten und die Hofkirche der Residenz.

Geheimtipp:

Wer hätte gedacht, dass sich unter der Residenz ein riesengroßes Labyrinth schlängelt? Weit unter der Residenz befinden sich die Kellergänge des ehemaligen „Fürstbischöflichen Hofkellers“. Dieser Weinkeller kann zum Beispiel an öffentlichen Kellerführungen besichtigt werden und wird heutzutage für verschiedene Veranstaltungen  wie z. B. Weinproben genutzt.

Die Residenz in Würzburg. Foto: Pascal Höfig

Die Residenz in Würzburg. Foto: Pascal Höfig

Dom St. Kilian

Der nächste Stopp ist der Dom, eine römisch-katholische Kirche in der Altstadt. Er ist dem heiligen Kilian geweiht und ist die viertgrößte romanische Basilika Deutschlands. Öffentliche Führungen gibt es von Dienstag nach Ostern bis 1. November täglich um 12.30 Uhr.

Marktplatz

Vom Dom Richtung Marktplatz kommt man an der Neumünsterkirche vorbei, in die es sich lohnt, einen Blick zu werfen. Ein kleiner Geheimtipp ist der versteckte Lusamgarten an der Nordseite der Neumünsterkirche.

Am Marktplatz angekommen fällt einem sofort das Falkenhaus mit seiner prächtigen Rokokofassade auf, in welchem die Stadtbücherei und die Touristeninformation untergebracht sind.

Weiter gehts zur Marienkapelle, die ein gottischer Kirchenbau aus dem 14. Jahrhundert ist.

Die Alte Mainbrücke in Würzburg. Foto: Pascal Höfig

Die Alte Mainbrücke in Würzburg. Foto: Pascal Höfig

Alte Mainbrücke

Über den unteren Marktplatz geht es vorbei am Grafeneckart, dem ältesten Teil des Rathauses, und dem Vierröhrenbrunnen, hoch zur alten Mainbrücke. Dort kann man mit einem Glas Wein den Blick auf die Festung genießen, zu der gleich der Anstieg gewagt wird.

Die Festung Marienberg in Würzburg. Foto: Pascal Höfig

Die Festung Marienberg in Würzburg. Foto: Pascal Höfig

Festung

Auf die Festung hoch führen zwei Wege: Der schönere ist der Weinwanderweg, der sich durch die Weinberge in Serpentinen schlängelt. Hierfür biegt man nach der Mainbrücke nach links ab in Richtung Burkarderkirche. Über den Innenhof der Pfarrei St. Burkard gelangt man auf den Weinwanderweg. Oben angekommen sollte man einen Blick in den Innenhof der Festung werfen und in den Fürstengarten gehen, um den Ausblick auf Würzburg zu genießen. Wen die Würzburger Stadtgeschichte interessiert, kann sich im Fürstenbaumuseum die stadtgeschichtliche Abteilung des Museums für Franken anschauen. Burgführungen gibt es am Wochenende und an Feiertagen regelmäßig.

Mehr Zeit?

Wer mehrere Tage in Würzburg verbringt oder hier sogar lebt und Würzburg noch besser kennen lernen will, für den haben wir noch ein paar weitere Sightseeing-Highlights.

Weinwanderung am Stein-Wein-Pfad

Der gesamte Stein-Wein-Pfad ist 4 km lang, es gibt aber die Möglichkeit, die Strecke auf 3 km zu verkürzen. Vom Weingut am Stein startend folgt man einfach immer den grünen Stein-Wein-Pfad-Symbolen. Der Weg führt durch die Weinberge an verschiedenen Weingütern und am Bismarkturm vorbei. Der Blick auf Würzburg ist einfach unglaublich.

Alter Hafen mit Blick auf die Steinburg in Würzburg. Foto: Pascal Höfig

Alter Hafen mit Blick auf die Steinburg und die Weinberge in Würzburg. Foto: Pascal Höfig

Juliusspital

Wer den Garten des Juliusspitals noch nicht kennt, sollte das aber mal nachholen. Man kann ihn als Ruheoase an der Juliuspromenade beschreiben. Das Juliusspital ist nicht nur ein Krankenhaus, sondern auch ein Weingut. So werden auch hier Keller-Führungen und Wein-Proben angeboten.

Schloss in Veitshöchheim

Ein Tagesausflug mit dem Schiff nach Veitshöchheim? Es lohnt sich! Schloss und Rokokogarten sind einfach unglaublich. Das Schloss wurde zuerst als Jagdhaus und später als Sommerresidenz genutzt. Der Garten wurde von den Fürstbischöfen angelegt und ist heute noch einer der schönsten Deutschlands. Führungen durch den Garten finden nur von Mai bis Oktober statt.

Käppele

Die Wallfahrtskirche befindet sich auf dem Nikolausberg gegenüber der Festung. Man erreicht sie durch einen Treppenaufgang mit 247 Stufen, welche mit 14 Stationen den Kreuzweg Jesu darstellen. Dieser Stationsweg ist der größte seiner Art Deutschlands. Vom Käppele aus hat man einen wunderschönen Blick auf Würzburg. Außerdem bietet sich ein Spaziergang auf dem Nikolausberg an.

Spaziergang am Main

Es gibt eigentlich nichts Schöneres als am Main spazieren zu gehen, besonders schön sind die Wege von der Innenstadt bis nach Randersacker. Aber auch in der Zellerau ist ein Spaziergang am Main wirklich schön.

Parks & Gärten

Würzburgs Parks und Gärten laden zu einem ausgelassenen Spaziergang ein. Der Ringpark in Würzburg führt von der Löwenbrücke bis hin zur Friedensbrücke und umfasst 3,3 km. Der Rosenbachpark nähe der Residenz lädt zum Entspannen ein.  Auch der Botanische Garten oder das Gartenschaugelände ist ein Besuch wert. Wer mit der Familie unterwegs ist, für den ist ein Besuch im Tierpark Sommerhausen vielleicht genau das richtige. Oder wie wärs mit Drachensteigen auf der Drachenwiese am Hubland?

Museen

  • Museum für Franken (ehemals Mainfränkisches Museum): Dort ist eine Kunstsammlung aus Würzburg und Mainfranken von Kunstwerken bis ins 19. Jh. untergebracht.
  • Fürstenbaumuseum: Die fürstbischöfliche Wohnräume und die Schatzkammer können dort angeschaut werden. Außerdem ist dort die stadtgeschichtliche Abteilung im 2. Obergeschoss.
  • Museum im Kulturspeicher: Kunst aus Romantik, Biedermeier, Impressionismus, Expressionismus sowie der heutigen Zeit (vom 19. bis 21. Jh.) können dort besichtigt werden.
  • Martin-von-Wagner Museum: Eine Gemäldegalerie, eine Antikensammlung und Sonderausstellungen beinhaltet dieses Museum.
  • Museum am Dom: Kunst aus dem 10. bis 21. Jh. ist dort untergebracht.
  • Domschatz: Der Schatz kann dort angeschaut werden. Außerdem werden geschichtliche Aspekte erläutert.
  • Mineralogisches Museum
  • Touch Science MIND der Universität: Die Wissenschaft wird erlebbar.
  • Siebold-Museum: Exponate von der Würzburger Familie Siebold und dem Japanforscher Philipp Franz Balthasar von Siebold sind dort ausgestellt.
  • Röntgen-Gedächtnis-Stätte: Das ist das Originallabor von Röntgen, der dort die Strahlen entdeckte.
  • Jüdisches Museum Shalom Europa: Das jüdische Leben in Würzburg steht im Mittelpunkt.
  • Johanna-Stahl-Zentrum für jüdische Geschichte und Kultur in Unterfranken

Führung mit dem Nachtwächter

Auch eine Stadtführung mit dem Nachtwächter zur abendlichen Stunde ist sehr zu empfehlen. Der Nachtwächter führt durch verschiedene Gassen der Stadt und macht die kleine Reise durch die Geschichte zu einem Erlebnis. Von März bis Dezember finden Führungen von Montag bis Samstag immer um 20 und 21 Uhr statt. Im Januar und Februar sind Führungen nur Freitag und Samstag um 20 Uhr. Treffpunkt ist am Vierröhrenbrunnen.

- ANZEIGE -

Kommentare zum Artikel

Kommentare zum Artikel

AUCH INTERESSANT