Rettungsdienst (RTW). Symbolfoto: Pascal Höfig
Rettungsdienst (RTW). Symbolfoto: Pascal Höfig

Notlandung auf Acker: Leichtflugzeug überschlägt sich

1. Nachtrag 20:20 Uhr

HOLZKIRCHEN, LKR. WÜRZBURG. Wie bereits berichtet, hatte am Freitagnachmittag ein Ultraleichtflugzeug auf einem Acker notlanden müssen. Der Pilot hatte sich mit der Maschine dabei überschlagen. Die Verletzungen des 62-Jährigen haben sich leider als schwerer als zunächst angenommen heraus gestellt.

Der Mann bleibt weiterhin in einer Würzburger Klinik zur Behandlung; Lebensgefahr besteht derzeit nicht. Der Sachschaden an dem Ultraleichtflugzeug wird sich nach ersten Schätzungen auf rund 35.000 Euro belaufen.

Pilot mit Verletzungen in Klinik

HOLZKIRCHEN, LKR. WÜRZBURG. Bei einer unfreiwilligen Landung auf einer Ackerfläche am Freitagnachmittag ist der Pilot eines Ultraleichtflugzeuges leicht verletzt worden. Der Rettungsdienst brachte den Mann sicherheitshalber zur Untersuchung in ein Krankenhaus. Wie es zu dem Luftfahrtunfall kommen konnte ist nun Gegenstand der Ermittlungen der Polizei.

Technischen Defekt

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen musste der Pilot aufgrund eines technischen Defekts gegen 13.30 Uhr auf einem Acker bei Holzkirchen notlanden. Der einmotorige Flieger hatte offenbar einen Leistungsverlust erlitten und sich nach dem ersten Bodenkontakt während der sprichwörtlichen Bruchlandung überschlagen. Glücklicherweise erlitt der 62-Jährige nur leichte Verletzungen und konnte selbst anschließend den Notruf wählen. Zur Abklärung der Verletzungen wird der Mann derzeit in einer Würzburger Klinik behandelt.

Die Höhe des Sachschadens an der Helix SD-1 Mini Sport kann zur Stunde noch nicht beziffert werden. Neben Beamten der Polizeiinspektion Würzburg-Land ist auch ein Luftfahrtkundiger Beamter in die Ermittlungen eingebunden. Auch die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung wurde bereits informiert.

Am Unfallort waren die Feuerwehren aus Remlingen, Uettingen, Holzkirchen und Wüstenzell eingesetzt. Da das Kleinflugzeug mit einem Sprengsatz für einen Notfallschirm ausgestattet war, mussten die Einsatzkräfte sehr vorsichtig vorgehen.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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