Foto: Daniel Weber/Polizei Würzburg-Stadt
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Gezielte Verkehrskontrollaktion der Polizei in der Innenstadt

Unregelmäßige Kontrollen

WÜRZBURG. Neben anderen Zielen wie die Stärkung des Sicherheitsgefühls der Bürgerinnen und Bürger durch eine angemessene Streifenpräsenz und die Bewältigung polizeilicher Einsatzlagen stellt auch die Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit durch verkehrsüberwachende Maßnahmen ein solches Ziel dar.

Außer der Ahndung von herausragenden Parkverstößen im sog. ruhenden Verkehr werden bei der Überwachung des fließenden Verkehrs durch individuelle Fahrzeuganhaltungen und der Überwachung des Durchfahrtsverbotes für Schwerverkehr von der Polizei Würzburg täglich zu unregelmäßigen Zeiten auch Geschwindigkeitsmessungen entlang der Hauptverkehrsachsen durchgeführt.

Polizeipräsenz nochmals erhöht

Eine besondere Kontrollaktion in der Innenstadt fand nun in der zurückliegenden Dienstagnacht statt.

Das Besondere an dieser Kontrollaktion gegenüber früheren Kontrollen war neben der tatkräftigen Unterstützung durch einen DEKRA-Sachverständigen auch die Tatsache, dass die Beamtinnen und Beamten der Würzburger Polizei die polizeiliche Präsenz neben den ohnehin vorhandenen Streifen noch zusätzlich erhöhten, sich hierbei aber zielgerichtet mit der Verkehrsüberwachung auseinandersetzen konnten.

Foto: Daniel Weber/Polizei Würzburg-Stadt

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65 Fahrzeuge kontrolliert

Im Verlauf des Dienstagabends konnten bei einer stationären Kontrolle im Bereich Röntgenring sowie bei mobilen Kontrollen aus dem fließenden Verkehr heraus rund 65 Fahrzeuge einer sog. ganzheitlichen Kontrolle unterzogen werden.

Hierbei steht die Fahrtüchtigkeit des Fahrzeugführers genauso im Fokus wie die Verkehrstauglichkeit des kontrollierten Fahrzeuges.

Außer den besagten Tuningfahrzeugen wurden auch viele Fahrzeuge überprüft, die entweder durch ihre überhöhte Geschwindigkeit oder durch augenscheinliche Mängel die polizeilichen Blicke auf sich zogen.

Trunkenheit & Drogeneinwirkung

Im Ergebnis konnten bei der Aktion eine Trunkenheit im Straßenverkehr, eine Fahrt unter Drogeneinwirkung sowie eine Fahrt ohne gültige Fahrerlaubnis festgestellt werden.

Entsprechende Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen die jeweiligen Fahrzeugführer wurden eingeleitet.

Weiterhin wurden an vier Fahrzeugen defekte oder nicht vorschriftmäßige Beleuchtungseinrichtungen beanstandet.

Mit 128 km/h am Röntgenring gemessen

Bei den Geschwindigkeitsmessungen am Röntgenring wurden 12 Bußgeldverstöße festgestellt, in zwei Fällen droht den Rasern ein Fahrverbot.

Das schnellste gemessene Fahrzeug war entgegen der vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeit von 50km/h mit sage und schreibe 128 km/h unterwegs.

Hier sieht der Bußgeldkatalog zwei Punkte in Flensburg, ein Bußgeld von mindestens 680 Euro und drei Monate Fahrverbot vor.

Foto: Daniel Weber/Polizei Würzburg-Stadt

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Abgasanlage zu laut

Bei der Überprüfung von Tuningfahrzeugen waren lediglich bei zwei Fahrzeugen technische Veränderungen ahndungswürdig. In beiden Fällen entsprach die Abgasanlage nicht den technischen Vorschriften der Fahrzeugzulassungsverordnung, so dass durch die vor Ort gemessene Lautstärke ein Erlöschen der Betriebserlaubnis eintrat.

Neben der Ahndung mit einem Bußgeld wurden die Fahrzeugführer noch an Ort und Stelle schriftlich dazu aufgefordert, die Abgasanlage in einen vorschriftsgemäßen Zustand zu bringen. Kommen die Betroffenen der Aufforderung durch einen Umbau nicht nach, droht eine Stilllegung der Fahrzeuge nach Mitteilung an die Zulassungsbehörde.

Bei allen weiteren vermeintlichen Tuningfahrzeugen handelte es sich rein um sportlich ausgeführte Varianten von Originalmodellen der jeweiligen Hersteller, die nicht zu beanstanden waren.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt.

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