Blaulicht Polizeifahrzeug. Foto: Pascal Höfig
Blaulicht Polizeifahrzeug. Foto: Pascal Höfig

Fahndung nach Opfer eines Kinderschänders: Wer kennt dieses Mädchen?

Verdacht des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern

Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main – Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) – und das Bundeskriminalamt fahnden gemeinsam nach einem unbekannten Tatverdächtigen und dessen minderjährigen Tatopfer.

Mehrfach schwer sexuell missbraucht

Der unbekannte Beschuldigte steht im Verdacht, in dem Zeitraum von Oktober 2016 bis Juli 2017, ein etwa 4 bis 5 Jahre altes Kind mehrfach schwer sexuell missbraucht, Aufnahmen des sexuellen Missbrauchs hergestellt und diese anschließend auf einer kinderpornographischen Plattform im sogenannten Darknet verbreitet zu haben.

Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main und das Bundeskriminalamt gehen davon aus, dass die Tathandlungen in Deutschland stattgefunden haben.

Öffentlichkeitsfahndung angeordnet

Die bisher erfolgten, aufwendigen Fahndungsmaßnahmen führten nicht zur Identifizierung des äußerst vorsichtig agierenden Tatverdächtigen. Von diesem liegen keine Bild- und Videoaufnahmen vor. Die Bild- und Videoaufnahmen des sexuellen Missbrauchs des betroffenen Kindes wurden erstmalig im Juli 2017 auf einer kinderpornographischen Plattform im sogenannten Darknet entdeckt.

Da keine weiteren Ermittlungsmöglichkeiten bestehen, hat das Amtsgericht Gießen eine Öffentlichkeitsfahndung mit Bildaufnahmen des Opfers angeordnet.

Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main und das BKA hoffen, mit Unterstützung der Öffentlichkeit das bisher unbekannte Opfer und den unbekannten Tatverdächtigen zu identifizieren sowie einen nicht auszuschließenden andauernden sexuellen Missbrauch beenden zu können.

Beschreibung des Opfers zur Tatzeit (Oktober 2016 bis Juli 2017):

  • weiblich
  • ca. 4 – 5 Jahre
  • blond bis dunkelblond, glatt, lang, gerader Pony
  • rundes Kinn, Stupsnase, Augenfarbe vermutlich braun
  • schlank, gerade
  • deutsche Sprache

Die Generalstaatsanwaltschaft und das Bundeskriminalamt fragen:

  • Wer kann Angaben zu dem Opfer machen?
  • Wer kann sonstige sachdienliche Hinweise geben?

Hinweise bitte an:

Bundeskriminalamt Wiesbaden

Tel. 0611-55-18444

Fax. 0611-55-45144

E-Mail: fahndung@bka.bund.de oder jede andere Polizeidienststelle. Hinweise können in begründeten Fällen vertraulich behandelt werden.

Artikel beruht auf einer gemeinsamen Pressemitteilung der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main – Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) und des Bundeskriminalamtes (BKA).

 

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