Der Aufprall war so heftig, dass das Führerhaus des 40-Tonners abgerissen wurde. Foto: Pascal Höfig
Der Aufprall war so heftig, dass das Führerhaus des 40-Tonners abgerissen wurde. Foto: Pascal Höfig

Nach schwerem Unfall auf A3: Ermittlungen laufen

Situation offenbar zu spät erkannt

THEILHEIM, LKR. WÜRZBURG. Nachdem es auf der Autobahn und sämtlichen Umleitungsstrecken rund um Würzburg durch den schweren Verkehrsunfall am Morgen auf der A 3 bei Theilheim zu Verkehrsbehinderungen gekommen war, ist die Klärung der Unfallursache nun Gegenstand der Ermittlungen der Verkehrspolizei.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand hatte zunächst ein 65 Jahre alter Lkw-Fahrer seinen Sattelzug verkehrsbedingt im stockenden Verkehr abbremsen müssen. Ein von hinten herannahender zweiter Lkw-Fahrer bremste seinen Laster anschließend ebenfalls stark ab.

Der 46-Jährige mit dem Sattelzug dahinter erkannte die Situation offenbar zu spät und fuhr in den zweiten Sattelzug.

Da die Laster ineinander verkeilt waren gestaltete sich die Bergung als schwierig. Foto: Pascal Höfig

Da die Laster ineinander verkeilt waren gestaltete sich die Bergung als schwierig. Foto: Pascal Höfig

Der Aufprall war so heftig, dass das Führerhaus des 40-Tonners abgerissen wurde und der 46-Jährige darin eingeklemmt war. Der Auflieger des zweiten Sattelzuges geriet nach dem Zusammenstoß derart ins Schlingern, dass er entgegen der Fahrtrichtung zum Stehen kam.

Da die Laster ineinander verkeilt waren gestaltete sich die Bergung als schwierig. Foto: Pascal Höfig

Da die Laster ineinander verkeilt waren gestaltete sich die Bergung als schwierig. Foto: Pascal Höfig

Bei weiteren Folgeunfällen waren noch ein weitere Lkw, ein Kleinlaster und ein Pkw beteiligt. Der genaue Hergang des Unfallgeschehens ist derzeit noch unklar.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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