Kleine Hanna ganz groß bei der Martial Arts Weltmeisterschaft in Orlando. Foto: Helmut Stark
Kleine Hanna ganz groß bei der Martial Arts Weltmeisterschaft in Orlando. Foto: Helmut Stark

Gastbeitrag: Martial Arts Talent Hanna räumt bei den World Games ab

Gastbeitrag von Helmut Stark.

Erfolgreiche Goldmission

Mit gleich zwei Goldmedaillen und einer Silbermedaille ist Hanna Stark von der World Material Arts Weltmeisterschaft in Orlando/Florida zurückgekehrt. Sie kann sich nun Jüngste Weltmeisterin und Vizeweltmeisterin aller Zeiten nennen. Hanna gewann als 6 jährige in der Altersklasse 7-10 Jahre ihre zwei Wettbewerbe (Kata – Form und Waffenkata – Form); in Kickboxen (Pointfighting) kam Hanna in den Finalkampf und holte sich gegen eine 10 jährige Engländerin Silber.

Kleiner Vollprofi

Hanna Stark strahlt auch Tage nach der Rückkehr aus Orlando über beide Ohren. Die aufregende Zeit vor und während der Wettkämpfe, das Gefühl, gleich zwei Mal ganz oben auf dem Treppchen gestanden zu haben und der tolle Empfang, den ihr das Nationalteam Germany bereitet hat steht ihr noch ins Gesicht geschrieben. „Das war so spannend und hat richtig Spaß gemacht“, lacht der junge Schützling von Trainer Bekim Nuhija, der natürlich mächtig stolz auf seine Schülerin ist.

„Sie hat das richtig gut gemacht.“ Und das, obwohl die Aufregung bei ihrer WM-Premiere riesig gewesen sei. „Sie hat den ganzen Trubel gut verpackt und wider Erwarten Nerven aus Stahl gezeigt. Ihr Vater Helmut Stark, der mit in Orlando war, berichtete:“ Man hat in ihren ruhigen Augen gesehen, wie konzentriert und sachlich sie war. Das ist immer ein gutes Zeichen.“

Stolze Familie

Die erste große Ehre wurde ihr gleich zu Beginn der Weltmeisterschaft zuteil. Die Sechsjährige durfte die Wettkämpfe mit einer Vorführung Ihrer KATA eröffnen. „Das war schon etwas Besonderes und sehr aufregend für uns alle. Schließlich saßen über 2000 Menschen in der Halle und Teams aus allen Herren Ländern dieser Welt.“ berichtet Helmut Stark.“ Erfahren haben wir davon erst kurz vor der Eröffnung.“ Und Hanna? Sie hat sich nicht beirren lassen. „Das war richtig cool. Ich hab meine Sache einfach durchgezogen“, strahlt sie.

Gar nicht so entspannt war ihr Trainer Bekim Nuhija und ihre Mutter Stefanie Stark die beide zuhause auf Berichte per Internet gewartet haben. Gerade als es im Halbfinale für Hanna eng wurde haben beide bei jedem Punkt mitgezittert. Am Ende waren sie aber natürlich nur noch stolz. Die Gegner waren alle stark und es hätte ja auch jeden Moment vorbei sein können.

Nächste Meisterschaft

Von Ausruhen nach der WM kann jedoch keine Rede sein. Schon am 7.Oktober findet in Rottendorf der 8. EUROPEAN OPEN CHAMPIONSCHIP statt, bei dem Hanna in vier Disziplinen starten wird.

Anmerkung der Redaktion

Gastbeiträge geben nicht automatisch die Meinung der Redaktion wieder. Sie sollen zur Debatte anregen  – so wie auch jeder gute Kommentar auf Facebook. Wir geben deshalb allen unseren Lesern die Chance, ihre Meinung bei uns zu veröffentlichen und diese diskutieren zu lassen. Wir freuen uns über Gastbeiträge zu allen Themen an: redaktion@wuerzburgerleben.de.

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