Der Dalai Lama mit zahlreichen Schülern bei seiner Podiumsdiskussion in Frankfurt. Foto: Simone Bernhard-Schwarz
Der Dalai Lama mit zahlreichen Schülern bei seiner Podiumsdiskussion in Frankfurt.

Würzburger Schüler besuchen den Dalai Lama

14 Schüler aus Würzburg

Unter diesem Motto stand die Podiumsdiskussion des 14. Dalai Lama mit ca. 1300 Jugendlichen in Frankfurt. Mit dabei waren auch 14 Schülerinnen und Schüler der David-Schuster-Realschule Würzburg mit ihrer Ethiklehrerin Nives Ebert. Eric Bernhard aus der 10c durfte sogar am Podium direkt neben dem Oberhaupt der tibetischen Buddhisten Platz nehmen und mit ihm direkt in Kontakt treten: „Es war eine tolle Erfahrung mit ihm zu sprechen, dabei hatte er eine unglaubliche Ausstrahlung“, erklärt er.

Weisheit, Weitsicht und Humor

Auf die zahlreichen Fragen antwortete der Dalai Lama mit Weisheit, Weitsicht und Humor: Er setze auf die junge Generation, die für eine friedlichere und gerechtere Welt sorgen müsse, „wir können nicht gleichgültig bleiben, wenn es unseren Nachbarn schlecht geht“. Dazu brauche man mehr Menschlichkeit, mehr Bildung und Empathie. Nicht materieller Reichtum, sondern Reichtum an inneren Werten würden für eine bessere Welt benötigt. „2000 Jahre Gebete haben keinen Weltfrieden gebracht und die weltweiten Probleme können nicht von Einzelstaaten gelöst werden“ rief der 82jährige den jungen Leuten zu, „die Welt benötigt eine globale Ethik und fähige Politiker.“

So fanden die Würzburger Schüler den Besuch

Sven Müller, 10c, war vor allem von der besonderen Weltoffenheit des Dalai Lama beeindruckt: „Er hatte für jede Frage eine überzeugende Antwort, er lobte die Bundeskanzlerin für ihren Umgang mit der Flüchtlingskrise. Die EU als Vorbild und Modell für viele Kontinente anzusehen, hat mir eine neue Sicht auf Europa vermittelt“.

Die Schüler der David-Schuster-Realschule bei ihrem Ausflug zum Dalai Lama. Foto: Nives Ebert

Foto: Simone Bernhard-Schwarz

Marlene Hall, 10c, war fasziniert: „ Trotz seiner Berühmtheit hat er sich eine besondere Bescheidenheit und viel Humor bewahrt. Obwohl er ein Jetsetter ist, begegnet er uns jungen Menschen mit Respekt und eröffnet uns Visionen von einer besseren Welt“. Auch Luis Ibel, 10b, wird den Tag nicht vergessen: „Wir danken den Unterstützern, vor allem der Deutschen Bahn, die uns diese einmalige Erfahrung ermöglicht haben. So konnten wir auf der Rückfahrt noch einmal in der Gruppe alles sacken lassen. Es war ein wichtiger Tag in meinem Leben, den ich nicht vergessen werde“.

Abschließend erklärt Annelie Baier, dass sie von der positiven Einstellung überwältigt war: „Mich inspiriert der Dalai Lama durch seine offene und total positive Grundhaltung, trotz allen Leids in der Welt. Er motiviert uns, jedem einzelnen Menschen und allen Religionen gegenüber Respekt zu zeigen, um Frieden zu schaffen“.

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