Lässt sich die Spinnenangst bald therapieren? Foto: A. Stefanescu
Lässt sich die Spinnenangst bald therapieren? Foto: A. Stefanescu

Uniklinik testet neue Therapie gegen Angst vor Spinnen

Ihhh eine Spinne

Es gibt Menschen, die gehen nicht mehr in den Keller, weil es dort Spinnen gibt und schon der Gedanke an eine Spinne macht sie richtig nervös. Von Arachnophobie Betroffene (Angst vor Spinnen) ekeln sich beim Anblick einer Spinne nicht nur ein wenig, sondern sie haben eine regelrechte Angststörung. Alle, die diesen starken Ekel verspüren oder die Begegnung mit diesen Tieren bewusst meiden, könnten jetzt Studienteilnehmer für eine neue Therapie des Zentrums für Psychische Gesundheit des Uniklinikums Würzburg werden

Studienteilnehmer gesucht

Für ein Forschungsprojekt sucht das Zentrum für Psychische Gesundheit des Uniklinikums Würzburg Menschen, die starke Angst vor Spinnen haben und etwas dagegen unternehmen wollen. Sie haben die Möglichkeit, an einer neuen Therapie in virtueller Realität teilzunehmen. Dabei wird unter anderem mit Hilfe der Magnetresonanztomographie überprüft, welche Rolle bestimmte Regionen im Gehirn für die übermäßige Angst und den Therapieerfolg spielen. Der Zeitaufwand beträgt rund zwölf Stunden, verteilt auf fünf Sitzungen über einen Zeitraum von vier Wochen und eine weitere Sitzung nach sechs Monaten, um den Langzeiterfolg der Behandlung zu beurteilen.

Kostenlose Teilnahme

Die Termine werden persönlich mit den Teilnehmer/innen abgesprochen. Alle Sitzungen finden in Würzburg statt und sind kostenlos. Ferner erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Aufwandsentschädigung von 100 Euro. Interessenten melden sich unverbindlich bei dem von Prof. Dr. Martin J. Herrmann vom Zentrum für Psychische Gesundheit geleiteten Studienteam „Spider_VR“ unter Tel: 0931/201-77430 oder per E-Mail an Spider_VR@ukw.de. Sollten die Ansprechpartner nicht direkt erreichbar sein, einfach eine Nachricht hinterlassen und es folgt eine zeitnahe Rückmeldung.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Universitätsklinikum Würzburg. 

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