Headcoach der DJK Rimpar Wölfe, Dr. Matthias Obinger - Foto: Pascal Höfig
Headcoach der DJK Rimpar Wölfe, Dr. Matthias Obinger - Foto: Pascal Höfig

Wölfe unterliegen Hamm-Westfalen denkbar knapp

Knappe Niederlage

Eine Woche nach dem gelungenen Saisonstart mit dem 26:22 Auswärtssieg in Saarlouis empfingen die Zweitliga-Handballer der DJK Rimpar am gestrigen Samstagabend den ASV Hamm-Westfalen zum Heimspielauftakt der neuen Saison im Wolfsrevier.

Vor 1562 Zuschauern entwickelte sich von Beginn an eine umkämpfte Partie, in der die Wölfe vor allem in der ersten Hablbzeit häufig bis zu vier Toren Rückstand hinterher laufen mussten. Zur Halbzeit stand es dem entsprechend 10:14 aus Sicht des Teams von Trainer Dr. Matthias Obinger.

Auch nach Wiederanpfiff bot ich den Zuschauern in der s.Oliver Arena ein ähnliches Bild. Die Gäste aus Westfalen konnten ihren komfortablen Vorsprung bis in die 39. Spielminute hinein behaupten, ehe zunächst Jan Schäffer auf ein Tor verkürzte (16:17) und nach einer tollen Parade von „The Wall“ Max Brustmann dann Benjamin Herth sogar ausgleichen konnte.

Max Brustmann von den DJK Rimpar Wölfe - Foto: Pascal Höfig

Max Brustmann von den DJK Rimpar Wölfe – Foto: Pascal Höfig

Bis zum Schluss entwickelte sich nun eine mehr als spannende und ausgeglichene Partie, in der es die Gäste bis drei Minuten vor dem Ende nicht mehr gelang auf mehr als zwei Tore Vorsprung davon zu ziehen. Leider schafften es die Wölfe in dieser Phase nicht, ihrerseits auch einmal in Führung zu gehen.

So kam es, wie es eigentlich kommen musste. Knapp drei Minuten vor Schluss erhöhte Vyron Papadopoulos dann via Siebenmeter auf 22:25. Das sollte die Vorentscheidung bedeuten. Zwar verkürzten die Hausherren zwölf Sekunden vor der Sirene nochmals auf 24:25, zu wenig aber um zumindest einen Punkt in der Domstadt zu behalten.

Saisonausblick

Für die Rimparer Wölfe stehen so also nach zwei Partien je ein Sieg und eine Niederlage zu Buche. Nach dem denkbar knapp verpassten Aufstieg in der Vorsaison, gilt es aber zunächst sowieso erst einmal dieses „Trauma“ zu überwinden und mit freien und frischen Köpfen in die Saison zu gehen.

DJK Rimpar Wölfe. Foto: Pascal Höfig

DJK Rimpar Wölfe. Foto: Pascal Höfig

Durch die veränderte Aufstiegsregelung zwischen der 1. und 2. Bundesliga – nur noch zwei anstatt drei Aufsteiger – wird es nun ungleich schwerer sich den großen Traum von der „Stärksten Liga der Welt“ doch noch zu erfüllen. Das betonte auch Trainer Dr. Matthias Obinger schon vor dem ersten Anwurf der Saison.

Starke Konkurrenz

Mit den drei Erstliga-Absteigern aus Coburg, Balingen-Weilstetten und dem Bergischer HC sowie den bereits vorhandenen Spitzenteams aus Nordhorn, Emstetten und Co. dürfte es für die Wölfe in dieser Spielzeit nahezu ausgeschlossen sein wieder bis zum letzten Spieltag im Aufstiegsrennen mitzumischen.

Deswegen formulierten die Wölfe ihr Ziel für die aktuelle Spielzeit auch etwas defensiver aber trotzdem ambitioniert: Ein einstelliger Tabellenplatz. laut Trainer Dr. Matthias Obinger um Platz 6 herum, lautet die Devise.

Julian Bötsch verließ die Rimparer Wölfe vor der neuen Saison - Foto: Pascal Höfig

Julian Bötsch verließ die Rimparer Wölfe vor der neuen Saison – Foto: Pascal Höfig

Kommen und Gehen

Mit dem Abgang von Wölfe-Urgestein Julian Bötsch verloren die Rimparer nach dem Ende der vergangenen Saison einen ihrer Leader und Identifikationsfiguren. Für ihn wurde Kreisläufer Patrick Gempp vom Nachbarn TV Großwallstadt verpflichtet. Dazu kommen für den erweiterten Wölfe Kader die beiden Eigengewächse Philipp Meyer und Felix Karle.

Doppelspieltag

Weiter geht es für das Wolfsrudel am kommenden Wochenende mit einem Doppelspieltag. Am Freitag, den 15.09. tritt man zunächst auswärts beim ThSV Eisenach an, ehe man am Sonntag, den 17.09. um 17 Uhr den EHV Aue in der s.Oliver Arena empfängt.

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