Schwimmen, planschen, genießen – das Dallenbergbad ist ein beliebter Anlaufpunkt für die Würzburger im Sommer. –Foto: WVV
Schwimmen, planschen, genießen – das Dallenbergbad ist ein beliebter Anlaufpunkt für die Würzburger im Sommer. –Foto: WVV

Funny Facts: Spaß, Spannung & Energie im Dallenbergbad

Badespaß seit 1956

Seit dem Jahr 1956 suchen die Würzburger an heißen Sommertagen die Abkühlung im Dallenbergbad. In dieser Zeit hat sich die Abkürzung „Dalle“ vollends etabliert. Das riesige Freibad bietet Platz für fast 12.000 Badegäste, die auf der Suche nach dem kühlen Nass sind. Dieses Bad ist aus den Köpfen der Würzburger einfach nicht mehr weg zu denken.

Hat man sich aber bei den zahlreichen Besuchen im Dalle jemals Gedanken darüber gemacht, wie viel Wasser und Energie hier tagtäglich gebraucht werden? Wohl eher nicht – dabei geht am 11.09. wieder eine Badesaison zu Ende, am Montag kann zum letzten Mal im Jahr 2017 geplanscht, gechillt und geschwommen werden. Grund genug mal bei der WVV nachzufragen und interessantes Wissen rund ums „Dalle“ für Euch zusammenzufassen:

Stromverbrauch im „Dalle“

An einem Tag benötigt das Dallenbergbad ca. 1.600 Kilowattstunden (kWh). Auf die Saison 2016 gerechnet, kommt man auf einen Wert von 215.120 kWh. Einen großen Anteil davon trägt die Wasseraufbereitung. Diese ist wichtig, um den Würzburgern eine exzellente Wasserqualität für ihr Badevergnügen bieten zu können.

Eine ordentliche Menge an Energie! Aber diese Größe wirklich greifen oder verstehen zu können, ist nicht gerade einfach. Deshalb zieht die WVV den Vergleich mit einer 4-köpfigen Familie.

Mit dem „Dalle“-Strom kann…

  • Der Jahresverbrauch an Strom einer Familie beträgt durchschnittlich 4.500 kWh. Vom gesamten Strombedarf des Schwimmbads können deshalb rund 48 Familien ein Jahr lang versorgt werden – beziehungsweise eine Familie 48 Jahre lang mit dem Strom auskommen. Verrückt, oder?
  • Für die Wäscheexperten: Eine Waschmaschine benötigt im Jahr etwa 259 kWh Strom. Eine Familie könnte ihre Wäsche also 830 Jahre lang mit dem Strom des Dallenbergbades waschen oder 830 Familien könnten ein Jahr lang ihre Waschmaschinen mit dem Dalle-Strom bedienen.
Der Sprungturm des Dallenbergbads im Jahr 1956 - Foto: Historisches Archiv der WVV

Der Sprungturm des Dallenbergbads im Jahr 1956 – Foto: Historisches Archiv der WVV

Wasserverbrauch im „Dalle“

Ein Schwimmbad wäre nichts ohne Wasser! Und davon braucht das Dallenbergbad eine Menge. Auch hier zieht die WVV wieder Vergleiche, um die Masse an Wasser nochmal zu verdeutlichen.

Das Planschbecken für die Kleinen fasst 21,6 m³, das Nichtschwimmerbecken kommt auf 1.800 m³, das Springerbecken benötigt 2.000 m³ Wasser und an der Spitze steht das große Schwimmerbecken mit 3.150 m³ Wasser. Zählt man diese Werte zusammen kommt man auf sage und schreibe 6.971,6 m³ Wasser.

Das ist aber noch nicht alles, denn natürlich müssen auch die Grasflächen bewässert werden. Täglich benötigt die Regler-Anlage 165 m³ Wasser. Rechnet man dies hoch auf die 5-monatige Saison, so erhält man einen Wert von 24.750 m³. Addiert man hierzu noch das Wasser der Becken, so steht am Ende der Wasserrechnung eine Summe von 31.721 m³.

 Mit dem „Dalle“-Wasser kann…

  • Der jährliche Wasserverbrauch einer 4-köpfigen Familie liegt bei ca. 170 m³. Das bedeutet, dass man mit dem Wasser, welches fürs Dallenbergbad benötigt wird, rund 187 Familien ein Jahr lang mit Wasser versorgen könnte. Oder eine Familie 187 Jahre lang.
  • Für die Badewannenfreunde: Eine handelsübliche Badewanne fasst 0,14 m³. Sprich mit dem Wasser fürs Dalle könnte man ca. 226.578 Vollbäder einlassen – pure Entspannung für viele Leute!
  • Und wenn man im Dallenbergbad lieber in Cola baden wollen würde, müsste man ganze 6.971.000 Flaschen in das Schwimmbad schleppen.

Besucherzahlen

Nicht nur die Energie- und Wasserzahlen sind phänomenal. Im Jahr 2003 konnte man das besucherstärkste Jahr verbuchen. Denn hier zog es 423.316 Besucher ins Schwimmbad.

Der bisherige Stand in diesem Jahr am 30.08.2017 liegt bei 118.036 Besuchern. Der besucherstärkste Tag 2017 war der 15. Juni mit über 5.100 Besuchern.

Wer hätte das gedacht?

Wenn man in das tiefe Blau des Schwimmerbeckens blickt, hat man sich vielleicht schon einmal die Frage gestellt: „Wie lange dauert es eigentlich das Becken komplett zu befüllen?“ Auch hierzu haben wir bei der WVV nachgefragt. Es dauert rund eineinhalb Tage bis das Schwimmerbecken mit Wasser gefüllt ist.

Viele mutige Wasserratten wagen jährlich den Sprung vom 10-Meter-Brett und viele weitere Wasserratten betrachten das Spektakel dann doch lieber in sicherer Entfernung vom Handtuch aus. Bestimmt hat sich diese Personengruppe einmal gefragt: „Wie sieht es eigentlich da oben aus und wie viel Platz hat man auf dem 10-Meter-Brett?“ Auch hierzu gibt’s eine Antwort: das Brett des 10-Meter-Turms ist 6,3 Meter lang – wie man sich dort oben aber fühlt, das muss jeder für sich selbst testen!

WVV: Energie für Würzburg

Doch nicht nur dem „Dalle“ wird von der WVV Energie und damit Leben eingehaucht: Der Energieversorger arbeitet für die Bürger der Region zukunftsorientiert und ist in Störungsfällen für Euch rund um die Uhr erreichbar. Individuell abgestimmte Energie-Tarife, Elektromobilität und regionaler Kundenservice – alle Informationen über aktuelle Angebote und Aktionen bekommt Ihr unter: wvv.de/energie.

Doch nicht nur im Sektor Energie sorgt die WVV für eine erstklassige Versorgung in Würzburg – der ÖPNV und die Parkbewirtschaftung sind nur zwei weitere Beispiele. Dazu kommen soziales Engagement, der Auftrag als nachhaltiger Arbeitgeber und die Unterstützung vieler Vereine und Veranstaltungen in der Region.

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