Rund 400 Kräfte waren im Einsatz. Foto: Pascal Höfig
Rund 400 Kräfte waren im Einsatz. Foto: Pascal Höfig

Nach Brand in Zuckerfabrik: Zwei Tatverdächtige festgenommen!

Umfangreiche Ermittlungen erfolgreich

OCHSENFURT, LKR. WÜRZBURG. Nach dem verheerenden Brand in der Ochsenfurter Zuckerfabrik waren die umfangreichen Ermittlungen der Kriminalpolizei Würzburg und der Polizeiinspektion Ochsenfurt erfolgreich.

Am Mittwochabend konnten zwei Tatverdächtige festgenommen werden. Diese sitzen auf Antrag der Staatsanwaltschaft Würzburg nun in Untersuchungshaft.

Millionenschaden angerichtet

Wie bereits berichtet kam es am 17.06.2017 in der Zuckerfabrik in der Marktbreiter Straße zu einem Großbrand, bei dem eine Lärmschutzwand aus Strohballen in Flammen stand und Teile der Produktionsanlagen beschädigt wurden.

Die Ermittlungen zur Brandursache wurden noch vor Ort von der Kriminalpolizei Würzburg übernommen und liefen seitdem, in enger Absprache mit der Staatsanwaltschaft Würzburg und in Zusammenarbeit mit der örtlichen Polizeiinspektion Ochsenfurt, auf Hochtouren.

Rund 400 Kräfte waren im Einsatz. Foto: Pascal Höfig

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Hinweise auf 30-jährigen und 35-jährigen

Nachdem sich schnell herausstellte, dass der Brand vorsätzlich gelegt wurde, verdichteten sich im Laufe der Ermittlungen die Hinweise auf einen 30-jährigen und einen 35-jährigen aus dem Raum Ochsenfurt.

Geständnis abgelegt

Am Mittwoch erfolgte schließlich die Durchsuchung der Wohnobjekte der beiden Tatverdächtigen sowie anschließend deren Festnahme.

In der kriminalpolizeilichen Vernehmung legte einer der beiden Männer schließlich ein umfassendes Geständnis ab.

Rund 400 Kräfte waren im Einsatz. Foto: Pascal Höfig

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U-Haft wegen Brandstiftung

Am Donnerstag wurden beide Tatverdächtige auf Antrag der Staatsanwaltschaft Würzburg dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Würzburg vorgeführt.

Dieser ordnete die Untersuchungshaft wegen des dringenden Tatverdachts der Brandstiftung an. Die Männer sitzen nun in einer Justizvollzugsanstalt.

Dieser Artikel beruht auf einer gemeinsamen Presseerklärung des Polizeipräsidium Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Würzburg

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