Poledance ist mehr als eine Trendsportart. Foto: Millie Robson
Poledance ist mehr als eine Trendsportart. Foto: Millie Robson

Poledance: Ein unterschätzter Sport

Ernstzunehmende Sportart

Für alle, bei denen sich beim Wort Poledance gerade das Kopfkino mit leicht bekleideten, vollbusigen Stripperinnen einschaltet, dem sei ans Herz gelegt, sich doch mal etwas näher über diese Art von Tanz zu informieren. Man mag behaupten, dass Poledance so etwas wie die neue Trendsportart für Frauen ist.

Carolin Schmitt, selbst Tänzerin und Polefitness Trainerin, behauptet allerdings, dass es wesentlich mehr ist. Denn ein Trend verschwindet in der Regel sehr schnell wieder, Poledance hingegen hat es nach langer Zeit geschafft, sich langsam aus dem Schatten des Rotlichtmilieus heraus zu kämpfen und erfreut sich seit einigen Jahren ernstzunehmenden Wettkämpfen und einer steigenden Zahl an weiblichen als auch männlichen Fans.

Echte Leidenschaft

Begonnen hat Caro mit Poledance im November 2013, seit Mai 2014 gibt sie auch selbst Unterricht. Jetzt eröffnet sie sogar ihr eigenes Poledance Studio „Pole Heaven“ in der Posthalle. „Ich habe inzwischen einige Ausbildungen gemacht – weitere stehen noch an -und habe an etlichen Workshops mit sehr bekannten Polegrößen teilgenommen. Ich trete außerdem auf vielen privaten und öffentlichen Veranstaltungen auf“, so Caro. Sie hat es mit ihrer Leidenschaft sogar schon zum Playboy geschafft. Mit ihrem Instagram-Account wurde sie unter die 19 heißesten Poleladies gewählt.

Das besondere am Poledance ist für Caro, dass die Schüler sehr schnell Erfolge erzielen, die sichtbar und auch fotografisch und damit nachweisbar messbar sind. Ein weiterer Punkt ist ganz klar die Fitness. Die Muskeln erfahren eine perfekte Definition durch die Arbeit mit dem eigenen Körpergewicht. Letztendlich wird fast jede Muskelpartie im Körper angesprochen.

Carolin in action. Foto: Leska Wunderwelt

Carolin in action. Foto: Leska Wunderwelt

„Dieses Krafttraining wird bei uns mit tänzerischen Elementen verbunden und somit eine wunderbare Mischung aus Tanz und Sport kreiert. Poledance ist definitiv eine Sportart mit Suchtfaktor, da es so viele Möglichkeiten und Ziele aufzeigt und einen selber immer wieder herausfordert, eigene Grenzen zu überwinden. Dabei ist Geschlecht, Alter oder Figur ziemlich egal!“, erzählt Carolin.

„Pole Heaven“

Ihr erstes eigenes Poledance-Studio befindet sich am Hintereingang der Posthalle und besteht aus zwei Räumen mit insgesamt 100 Quadratmetern. Angeboten werden Poledance, Aerial Hoop als auch weitere Sonderkurse wie Flexibility, Kraftaufbau, Balance und einen „Guten Morgen-Stretch“. Ab Oktober arbeiten sechs Trainer im Studio. Die Stangen bei „Pole Heaven“ sind schwindelerregende 4,50 Meter hoch – damit zählt das Studio zu den höchsten in ganz Deutschland.

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