Konflikt zwischen Flüchtlingen endet in Klinik

Kopfplatzwunde und Schnittverletzung

GROMBÜHL. Am späten Freitagabend war es in einem Mehrfamilienhaus in der Ernst Reuter Straße zu einem heftigen Konflikt zwischen mehreren Flüchtlingen aus Syrien gekommen.

Die jungen Männer, die alle samt in dem Anwesen in unterschiedlichen Wohnungen wohnhaft sind, waren aus noch ungeklärter Ursache untereinander in Streit geraten.

Im Hausflur des Anwesens gingen kurz vor Mitternacht mindestens zwei der Männer auf einander los und verletzten sich gegenseitig unter anderem mit einem Staubsaugerrohr.

Die Hintergründe der Auseinandersetzung sind nun Gegenstand der Ermittlungen der Polizei.

Stark alkoholisiert

Ein 20-Jähriger, der stark alkoholisiert war, erlitt eine Kopfplatzwunde und musste zur Behandlung in eine Würzburger Klinik gebracht werden.

Ein zwei Jahre älterer Landsmann des Beschuldigten musste eine Schnittverletzung ebenfalls in einem Krankenhaus behandeln lassen.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg wurde noch in der Nacht bei dem 20 Jahre alten Haupttatverdächtigen eine Blutentnahme durchgeführt.

In Sicherheitsgewahrsam

Da der junge Mann sich nach der Versorgung im Krankenhaus weiterhin aggressiv gegenüber den übrigen Flüchtlingen verhalten hatte, musst er in Sicherheitsgewahrsam genommen werden.

Die Würzburger Polizei hat noch in der Nacht die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung gegen beide Tatverdächtige aufgenommen.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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