Symbolbild Smartphone. Foto: Marcel Gollin
Symbolbild Smartphone. Foto: Marcel Gollin

Gastbeitrag: Gefährliche „App-hängigkeit“?

Gastbeitrag von Schülerpraktikant Anton.

Über 2,3 Millionen Apps

Heutzutage wäre es nicht nur für Jugendliche undenkbar ohne ihr Handy auszukommen, auch Erwachsene beschäftigen sich tagtäglich mit ihrem Smartphone. Doch was wäre ein Handy auch ohne Apps? Welche Apps es gibt und wie sich jugendliche Würzburger damit beschäftigen, hat unser Schülerpraktikant Anton in einem Beitrag zusammengefasst.

Würzburg erleben App

Jeder kennt sie, jeder hat sie, einige benutzen sie als Zeitvertreib, andere um ihre Arbeit zu erledigen. Es gibt bereits über 2,3 Millionen Apps in allen App-Stores, welche in drei große Kategorien eingeteilt sind.

Drei Kategorien

  • Spiele-Apps: Jeder hat oder hatte bestimmt schon mal eine Spiele-App auf dem Handy. Ein Beispiel wäre etwa Flappy Bird, was schon über 50 Millionen Downloads erreicht hat.
  • Informative Apps, mit denen man seine Arbeit verrichten kann oder sich im Web informieren kann, wie zum Beispiel Suchmaschinen, Kalender oder Nachrichten Apps.
  • Messenger Apps, die wahrscheinlich wichtigsten Apps für jeden Smartphone Besitzer. Die bekanntesten, die auch jeder benutzt, sind solche wie Facebook, WhatsApp, Instagram oder Snapchat, wobei die letzten zwei größtenteils von Jugendlichen benutzt werden.

„App-hängigkeit“

Ich persönlich habe auch einige Apps auf meinem Handy, da es schöne 64 GB besitzt. Was aber trotzdem auch wieder ein Problem sein kann. Es gibt viele Leute, die eher weniger Speicherplatz haben und eher vorsichtig damit umgehen und andere – wie ich – die ausreichend besitzen und dann einfach nur versuchen, so viele Apps wie möglich herunterzuladen. Doch eine Sache, die mich auch immer fasziniert, wovon ich aber selbst nicht betroffen bin, ist die Abhängigkeit von Messenger Apps.

Bei Snapchat zum Beispiel kann man sogenannte „Flammen“ erhalten, man muss nur täglich seinen Freunden, die ebenfalls diese App nutzen, ein Bild schicken, was nach einigen Sekunden aber wieder verschwindet. Wenn man dies jedoch 24 Stunden lang vernachlässigt, verschwinden die Flammen wieder und man muss von vorne beginnen. Dieses Konzept bringt viele Snapchat User dazu, allen ihren Freunden täglich eine Vielzahl an Bildern zu schicken.

Virtuelle Welt

Und dann gibt es natürlich auch die Abhängigkeit von Spiele-Apps, die ich leider nicht verneinen kann. Die meisten Spiele haben ein ähnliches Konzept wie Snapchat. Wenn man sich täglich mit der App beschäftigt, bekommt man eine Belohnung, was natürlich ein Glücksgefühl im Menschen auslöst. Dieses Glücksgefühl macht die meisten süchtig nach mehr. Ich möchte damit nicht sagen, dass Spiele-Apps an sich etwas schlechtes sind, sie sind ein schöner Zeitvertreib und man kann sich in seine eigene Welt versetzen wo man tun und lassen kann was man will und seiner Fantasie freien Lauf lassen kann. Doch sollte man es mit der virtuellen Welt auch nicht übertreiben und ab und zu auch mal ohne Smartphone das Haus verlassen, um sich auf eine nicht weniger spannendere Entdeckungstour durch Würzburg machen.

Anmerkung der Redaktion

Gastbeiträge geben nicht automatisch die Meinung der Redaktion wieder. Sie sollen zur Debatte anregen  – so wie auch jeder gute Kommentar auf Facebook. Wir geben deshalb allen unseren Lesern die Chance, ihre Meinung bei uns zu veröffentlichen und diese diskutieren zu lassen. Wir freuen uns über Gastbeiträge zu allen Themen an: redaktion@wuerzburgerleben.de.

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