Symbolfoto: Pascal Höfig
Symbolfoto: Pascal Höfig

Achtung Stau! Starker Sommerreiseverkehr am Wochenende

Start der Sommerferien

BAYERN. Die Stausituation auf Bayerns Fernstraßen droht am Wochenende vom 28. bis 30. Juli zu eskalieren. Mit dem Beginn der Sommerferien in Bayern und Baden-Württemberg befindet sich dann ganz Deutschland auf dem Weg in den Urlaub.

Hinzu kommen die zweite Reisewelle aus den nördlichen Bundesländern und den Niederlanden sowie der Beginn des Rückreiseverkehrs. Größere Baustellen auf den Hauptreiserouten Richtung Süden verschärfen die Situation zusätzlich.

Immer daran denken: Bei Stau – Rettungsgasse bilden!

Ein Notarzt bahnt sich den Weg durch den Stau - Foto: ADAC/Otto.

Ein Notarzt bahnt sich den Weg durch den Stau – Foto: ADAC/Otto.

Urlaubsstart am Wochenende nicht ratsam

„Wir empfehlen den nordbayerischen Autofahrern, nicht sofort am ersten Ferienwochenende in den Urlaub zu starten“, rät Jürgen Hildebrandt, Verkehrsexperte beim ADAC Nordbayern. Alternative Reisetage mit wesentlich geringerer Staugefahr seien Dienstag, 1. August oder Mittwoch, 2. August.

Richtig eng wird es am ersten Ferienwochenende zu den Stauspitzenzeiten am Freitag von 13:00 bis 19:00 Uhr, am Samstag von 9:00 bis 17:00 Uhr und am Sonntag von 11:00 bis 20:00 Uhr.

„Der Beginn der Sommerferien bringt zu den Hauptreisezeiten eine durchgehend hohe Belastung mit sich“, so ADAC-Experte Hildebrandt. Besonders staugefährdet in Nordbayern sind neben dem Großraum Nürnberg die Autobahnen A3 Würzburg – Nürnberg – Passau, die A6 Heilbronn – Nürnberg, die A7 Kassel – Würzburg – Ulm und die A9 Hof – Nürnberg – München.

Stau auf der Autobahn

Stau auf der Autobahn

Baustellen verschärfen Stausituation

Gerade in Nordbayern tragen zahlreiche Baustellen zusätzlich zur Stauproblematik zum Beginn der Sommerferien bei. Länger dauert es auf der A3 Frankfurt – Würzburg in beiden Richtungen zwischen Rohrbrunn und Wertheim/Lengfurt auf einer Länge von 8,3 Kilometern.

Auf der A6 Heilbronn – Nürnberg werden auf einer Strecke von sechs Kilometern Bauarbeiten in beiden Richtungen zwischen der Anschlussstelle Schwabach-West und dem Kreuz Nürnberg-Süd durchgeführt.

Zwischen der Anschlussstelle Rothenburg ob der Tauber und der Anschlussstelle Gollhofen wartet auf der A7 Ulm Richtung Würzburg ebenfalls eine Baustelle mit einer Länge von 9,5 Kilometern auf die Reisenden.

Mit Verzögerungen durch eine 7,6 Kilometer lange Baustelle ist zu rechnen auf der A9 Halle/Leipzig – Nürnberg in beiden Richtungen zwischen der Anschlussstelle Bindlacher Berg und der Anschlussstelle Trockau.

Gerade in Nordbayern tragen zahlreiche Baustellen zusätzlich zur Stauproblematik zum Beginn der Sommerferien. Grafik: ADAC.

Gerade in Nordbayern tragen zahlreiche Baustellen zusätzlich zur Stauproblematik zum Beginn der Sommerferien. Grafik: ADAC.

Staugefahr auch im Ausland

Etwas Entlastung für den Reiseverkehr dürfte das erweiterte Fahrverbot für Lkws über 7,5 Tonnen von 7:00 bis 22:00 Uhr an allen Samstagen im Juli und August auf den meisten bayerischen Autobahnen bringen. Zudem drohen am ersten Ferienwochenende auch im benachbarten Ausland erhebliche Behinderungen.

In Österreich, Frankreich, Italien und der Schweiz ist nicht nur auf dem Weg in den Urlaub mit langen Staus zu rechnen, sondern auch die Heimreisespuren werden stark ausgelastet sein. Etwas länger brauchen Reisende darüber hinaus an den Grenzen nach Kroatien, Serbien, Bulgarien, Griechenland und in die Türkei.

Stress vermeiden – frühzeitig planen

Den staugeplagten Autofahrern empfiehlt Verkehrsexperte Hildebrandt, sich frühzeitig über die Verkehrslage zu informieren und die jeweiligen Routen mit möglichen Alternativen sorgfältig und detailliert vor Beginn der Fahrt zu planen.

Mit der Anwendung ADAC Maps lässt sich online unter www.adac.de/maps oder als Smartphone-App eine individuelle Stauprognose mit geplanter Abfahrtszeit und gewünschter Fahrstrecke erstellen. Wer trotz allem in einen Stau gerät, sollte versuchen, Ruhe und einen kühlen Kopf zu bewahren.

„Gerade in der Sommerzeit sind ausreichend Getränke auf längeren Reisen Pflicht“, rät Hildebrandt.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des ADAC Nordbayern.

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