Symbolbild - Foto: Pascal Höfig
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Aggressive Raucherin beleidigt Bahnmitarbeiter und tritt Bundespolizisten

Aggressive Raucherin

WÜRZBURG. Eine nikotinsüchtige Bahnfahrerin hat am Samstagvormittag (22. Juli) zwei Bahnmitarbeiter beleidigt und einen Bundespolizisten gegen das Schienbein getreten. Zuvor hatte die aggressive Frau gleich mehrfach gegen das geltende Rauchverbot in Zügen verstoßen, weswegen sie in Würzburg von der Weiterfahrt im ICE ausgeschlossen wurde.

Am Samstag stieg eine 53-Jährige am Münchner Hauptbahnhof in einen in Richtung Hamburg fahrenden ICE ein.

Auf Zugtoilette geraucht

Sowohl beim Halt des Zuges in Ingolstadt, als auch beim Halt in Nürnberg, stellte sich die Frau trotz Ermahnung durch Bahnmitarbeiter rauchend in die geöffnete Wagentür und konsumierte während der Fahrt zudem eine Zigarette in der Zugtoilette.

Als zwei Bahnmitarbeiter wiederholt auf das geltende Rauchverbot hinwiesen, wurden sie von der Frau verbal beleidigt.

Der Zugchef entschied daraufhin, die aus Sachsen-Anhalt stammende Deutsche von der weiteren Fahrt auszuschließen und bat am Hauptbahnhof Würzburg die Bundespolizei um Unterstützung.

Alles andere als kooperativ reagierte die Dame auf die Aufforderung der Bundespolizisten den ICE zu verlassen.

Gegen Schienbein getreten

Als sie daher von den Beamten aus dem Zug geführt wurde, trat sie einem 44-jährigen Bundespolizisten gegen das Schienbein. Dieser erlitt dadurch eine leichte Prellung, konnte seinen Dienst jedoch fortsetzen.

Die in München lebende Frau erwartet nun eine Strafanzeige unter anderem wegen Beleidigung, Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

Des Weiteren muss sie wegen des verbotenen Rauchens Verwarngelder in die Staatskasse einzahlen.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Würzburg.

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