Wasserhahn im Badezimmer. Symbolbild: Pascal Höfig
Wasserhahn im Badezimmer. Symbolbild: Pascal Höfig

Projekt „Refill“: Auch eine Idee für Würzburg?

Leitungswasser abfüllen

Es ist Sommer, es ist heiß und viel Wasser Trinken ist gerade wirklich wichtig. Doch wie oft kommt es vor, dass man sich im Urlaub oder im heimischen Würzburger Supermarkt eine Plastikflasche Wasser kauft, die man dann aber wegschmeißt? Wenn man allerdings eine wiederauffüllbare Trinkflasche dabei hätte und diese auch noch unterwegs kostenlos mit Leitungswasser befüllen könnte, würde das bestimmt einiges an Plastikmüll einsparen. Und genau hier setzt das Projekt „Refill“ an. Angefangen hat alles im Frühjahr 2017 in Hamburg.

Was steckt dahinter?

Refill bedeutet „wieder auffüllen“, was letztendlich mit der eigenen Trinkflasche gemacht werden soll. „Habe deine Trinkflasche dabei! Trink genug Wasser! Lebe gesund! Schütze unsere Umwelt! Spare Geld!“ – so lautet das Credo der Initiatoren von Refill Hamburg, zusammengefasst auf ihrer Homepage.

Die Idee des Projektes ist recht einfach: Statt Wasserflaschen unterwegs zu kaufen, einfach kostenlos Leitungswasser abfüllen. Die Frage hierbei ist nur – wo? Mittlerweile gibt es eine Deutschlandkarte, in der alle Orte markiert sind, an denen jeder kostenlos Leitungswasser bekommen kann. Blaue Refill-Aufkleber an den Auffüllstationen – das können Läden, Gaststätten und Cafés, aber auch öffentliche Trinkwasserspender sein – zeigen dann direkt vor Ort, wer sich am Projekt beteiligt. Immer mehr deutsche Städte sind schon dabei – wäre das nicht auch eine coole Sache für Würzburg?

142 Refill Stationen deutschlandweit

Offiziell startete das Projekt in Hamburg im April diesen Jahres und mittlerweile gibt es dort schon 55 Refill-Stationen. Das Gute an diesem Projekt ist, dass die Initiatorin Stephanie Wiermann, die übrigens seit einigen Jahren schon plastikfrei lebt, das Projekt „Refill“ unter eine sogenannte Creative-Commons-Lizenz gestellt hat. Das heißt, es steht tatsächlich jedem frei, dieses Konzept auch für die eigene Stadt zu übernehmen.

Die Idee kommt richtig gut an, denn mittlerweile gibt es schon einige deutsche Städte, die mitmachen und insgesamt 142 Refill Stationen im ganzen Land. Mit dabei sind zum Beispiel Dresden, Berlin und  Chemnitz. Nürnberg will in Kürze damit starten.

Alle Informationen dazu, wie man das Projekt „Refill“ auch in die eigene Stadt – vielleicht sogar nach Würzburg – holen kann, bekommt man auf der Homepage von Refill Hamburg.

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