Der Chef der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt, Ltd. Polizeidirektor Walter Ehmann dankt Daniela Schestak. Foto: Polizeiinspektion Würzburg-Stadt.
Der Chef der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt, Ltd. Polizeidirektor Walter Ehmann dankt Daniela Schestak. Foto: Polizeiinspektion Würzburg-Stadt.

Ehrung für zehn Jahre Dienst in der Sicherheitswacht

Polizeichef ehrt Daniela Schestak

WÜRZBURG. Seit etwas mehr als zehn Jahren schon engagiert sich Daniela Schestak aus Estenfeld in der Würzburger Sicherheitswacht. Der Chef der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt, Ltd. Polizeidirektor Walter Ehmann, dankte der 61- Jährigen Anfang Juli in einem persönlichen Gespräch für ihr ehrenamtliches Engagement und ihren persönlichen – nicht immer ganz ungefährlichen – Einsatz in der Sicherheitswacht Würzburg.

Voll überzeugt

Daniela Schestak ist voll von der Idee der Sicherheitswacht überzeugt: engagierte Bürger setzen sich verantwortungsbewusst für das Gemeinwohl ein, stehen während ihrer Streifentätigkeit als Ansprechpartner zur Verfügung und ergänzen damit die polizeiliche und kommunale Sicherheitsarbeit.

Sie hat, bis auf wenige Ausnahmen, fast nur gute Erfahrungen gemacht und erzählt von dankbaren älteren Damen, die schnell die offene Handtasche schließen, wenn sie dies vergessen hatten und von ihr freundlich auf die Diebstahlsgefahr aufmerksam gemacht wurden.

Die Sicherheitswacht. Foto: Pascal Höfig

Die Sicherheitswacht. Foto: Pascal Höfig

Tatkräftige Unterstützung

Frau Schestak hat Spaß an der Streifentätigkeit – egal ob in öffentlichen Parks, an Szene-Treffpunkten und im öffentlichen Nahverkehr – gerne trägt sie, erkennbar an ihrem Shirt oder der Jacke mit der Aufschrift „Sicherheitswacht“, zur Steigerung des Sicherheitsgefühls in Würzburg bei.

Und auch, wenn es um Fahndungen oder Präventionsaktionen, zum Beispiel rund um das Thema „Wohnungseinbruch“ geht, hilft sie tatkräftig mit oder verteilt auch mal Präventionsflyer in der Fußgängerzone. Es ist für die Mitarbeiter der Sicherheitswacht zu einer Selbstverständlichkeit geworden, schnell zum Funkgerät zu greifen und die Polizei zu verständigen, wenn Not am Mann ist oder etwas Verdächtiges vor sich geht. Immer wieder haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sicherheitswacht so auch zu beachtlichen Festnahmen beigetragen.

Kritische Momente

Auch Frau Schestak erinnert sich an so ein Erlebnis: Als sie mit einer Kollegin vor Jahren in der Fußgängerzone eine Bettlerin ansprach, die den Leuten aus der Hand lesen wollte, entpuppte sich die Frau im Nachhinein als international gesuchte Taschendiebin. Dass es bei Einsätzen aber auch einmal zu kritischen Momenten kommen kann, hat Frau Schestak selbst erlebt: Sie traf in der Domstraße auf einen alkoholisierten Mann, der an eine Hauswand urinierte. Als sie ihn gemeinsam mit ihrer Kollegin ansprach, bedrohte er die beiden Frauen plötzlich mit einem Messer.

Schöne Momente überwiegen

Sie verwickelten den Täter geschickt in ein Gespräch bis die eintreffende Polizeistreife ihn festnehmen konnte und kamen zum Glück mit dem Schrecken davon. Meistens überwiegen aber bei der Tätigkeit in der Sicherheitswacht die schönen Momente, so Frau Schestak. Und was ihr an der Aufgabe am besten gefällt: „Das Gespräch mit den Menschen und die Herausforderung, jeden Tag etwas Neues dazu zu lernen.“ Die Rentnerin, die bis vor einigen Jahren als Diplom-Bauingenieurin tätig war, beschäftigt sich in ihrer Freizeit gerne mit ihren drei Jahre und acht Monate alten Enkelkindern. Außerdem ist sie seit über 25 Jahren als Dolmetscherin für die Polizei tätig.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt.

- ANZEIGE -

Kommentare zum Artikel

Kommentare zum Artikel

AUCH INTERESSANT