Ergebnisse der Hochschulwahl 2017

Alle zwei Jahre

Am 4. Juli waren alle Mitglieder der Universität Würzburg zur Wahl aufgerufen. Jetzt steht die Zusammensetzung der diversen Gremien fest, so heißt es in einer Pressemitteilung der Universität Würzburg.

Alle zwei Jahre sind an Bayerns Hochschulen sämtliche Gruppen – Studierende, Professoren, wissenschaftliche und sonstige Mitarbeiter – zur Wahl aufgerufen. Sie entscheiden über die Zusammensetzung des Senats – und damit auch des Universitätsrats –, des Studentischen Konvents, der Fakultätsräte und der Fachschaftsvertretungen. Das vorläufige Ergebnis sieht wie folgt aus:

Der Senat

Das neben dem Universitätsrat wichtigste Gremium der universitären Selbstverwaltung ist der Senat. Sechs der zehn gewählten Mitglieder kommen aus den Reihen der Professoren. Vier von ihnen haben auf der Medizinisch-Mathematisch Naturwissenschaftlichen Liste kandidiert: Der Mediziner Michael Sendtner (324 Stimmen), der Chemiker Holger Braunschweig (230 Stimmen), die Mathematikerin Anja Schlömerkemper (209 Stimmen) und der Biologe Thomas Müller (195 Stimmen). Müller und Sendtner gehören bereits dem momentan amtierenden Senat an.

Aus der Geisteswissenschaftlichen Liste wurden gewählt: Der katholische Theologe Dominik Burkard (223 Stimmen) und der Politikwissenschaftler Hans-Joachim Lauth (207 Stimmen). Auch sie gehören bereits jetzt dem amtierenden Senat an. Die Wahlbeteiligung lag bei den 441 wahlberechtigten Professoren und Professorinnen mit rund 70,5 Prozent im üblichen Rahmen.

Wahlergebnis der Studierenden

Zwei Vertreter im Senat stellen ab dem 1. Oktober 2017 die Studierenden. Insgesamt 26.352 von ihnen waren wahlberechtigt; ihre Wahlbeteiligung betrug allerdings gerade einmal 11,2 Prozent, nach 11,9 Prozent bei der letzten Wahl. 2.949 gaben einen Stimmzettel für die Senatswahl ab, davon waren 2.820 gültig.

In den Senat ziehen: Simon Lindner von der Wahlliste der „Fachschaftsmitglieder – Erfahrung wählen“; er erhielt 1.119 Stimmen. Und Daniel Janke von der Wahlliste „Juso & GEW“; auf ihn entfielen 709 Stimmen. Die beiden werden in der kommenden Amtsperiode nicht nur im Senat sitzen, sondern auch im Universitätsrat, im Studentischen Konvent und im Sprecher- und Sprecherinnenrat.

Die wissenschaftlichen Mitarbeiter

Die Interessen der wissenschaftlichen Mitarbeiter vertritt ab Oktober Privatdozent Dr. Volker Behr, Akademischer Oberrat in der Fakultät für Physik und Astronomie. Behr konnte von den abgegebenen 665 Stimmen, von denen 651 gültig waren, 390 auf sich vereinen. Die Wahlbeteiligung lag bei 19,7 Prozent.

Die sonstigen Beschäftigten

Für die sonstigen Beschäftigten zieht Heidi Pabst, Regierungsdirektorin im Justiziariat der Uni, in den Senat ein. 383 der 618 gültigen Stimmzettel trugen ein Kreuz hinter ihrem Namen. Wahlbeteiligung: 40,9 Prozent.

Studentischer Konvent

Das höchste Gremium studentischer Mitbestimmung an der Uni ist der Studentische Konvent. 42 Mitglieder diskutieren dort Fragen rund um Studium und Lehre. Ihm gehören an: Die beiden Vertreter der Studierenden aus dem Senat, die Mitglieder des Fachschaftenrates sowie noch einmal so viele Studierende, wie der Fachschaftenrat zahlenmäßig entsendet. Diese dritte Gruppe haben die Studierenden bei den aktuellen Hochschulwahlen direkt gewählt. Zu vergeben waren auf diesem Weg 20 Plätze.

Die Ergebnisse:

  • Fachschaftsmitglieder – Erfahrung wählen: 7 Sitze
  • Grüne Hochschulgruppe: 6 Sitze
  • Jusos & GEW: 4 Sitze
  • Liberale Hochschulgruppe: 2 Sitze
  • RCDS: 1 Sitz

Von den abgegebenen 2.950 Stimmzetteln für die Wahl zum Studentischen Konvent waren 2.827 gültig. Der Studentische Konvent wählt unter anderem ebenfalls drei Mitglieder des Sprecher- und Sprecherinnenrates.

Fakultätsräte und Fachschaftenrat

Bei den aktuellen Uni-Wahlen wurden auch die Fakultätsräte gewählt. Ihnen gehören im Regelfall Dekan, Prodekan und Studiendekan sowie sechs Professoren, zwei wissenschaftliche Beschäftigte, ein sonstiger Mitarbeiter und zwei Vertreter der Studierenden sowie die Frauenbeauftragte an. Laut Grundordnung der Universität Würzburg sind in der Medizinischen und der Philosophischen Fakultät diese Zahlen jeweils verdoppelt.

Alle Vertreter der Studierenden in den Fakultätsräten bilden gemeinsam den Fachschaftenrat. Ausnahme: Fakultätsräte, deren Mitgliederzahl verdoppelt ist, entsenden nur die Studierenden, auf die bei der Wahl die ersten beiden Sitze entfallen sind. Bei zehn Fakultäten an der Universität Würzburg gehören dem Fachschaftenrat demnach 20 Studierende an. Sie bilden außerdem einen Teil des Studentischen Konvents. Eine ihrer Aufgabe ist es, drei Mitglieder des Sprecher- und Sprecherinnenrates zu wählen.

Die Briefwahl

Wie das Wahlamt mitteilt, wurden in diesem Jahr 1.538 (2015: 2.317) Anträge auf Briefwahl gestellt. Von den versandten Briefwahlunterlagen wurden allerdings nur 1.244 und somit 80,9 Prozent (2013: 71,9 Prozent) form- und fristgerecht eingereicht.
Detaillierte Ergebnisse gibt es auf der Homepage der Uni Würzburg. 

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Universität Würzburg.

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