Symbolfoto Polizei - Foto: Pascal Höfig
Symbolfoto Polizei - Foto: Pascal Höfig

Zwei Schäferhunde und vier Bienenvölker vergiftet

Vergiftete Fressköder

URSPRINGEN, LKR.MAIN-SPESSART. Zwei Schäferhunde sowie vier Bienenvölker wurden im Zeitraum vom 15. Februar bis 27. Juni 2017 auf einem Anwesen in der Hauptstraße vergiftet.

Vermutlich führten vergiftete Fressköder, die in den Garten des eingezäunten Grundstücks geworfen oder dort deponiert wurden, zu dem Tode der beiden Hunde.

Mitte Februar wurde ein solcher Köder von dem damals 6,5 Jahre alten Schäferhund gefressen.

Krampfanfälle erlitten

Das Tier erlitt daraufhin heftige Krampfanfälle, bildete Schaum vor der Schnauze, erbrach und hatte blutigen Stuhl. Der Tierarzt bestätigte eine Vergiftung durch ein unbekanntes Gift und musste den Hund einschläfern.

Ein neu angeschaffter Schäferhund-Welpe zeigte am 27.06.17 dieselben Symptome nach einem Aufenthalt im Garten. Auch er musste eingeschläfert werden.

Massensterben von Bienen

Des Weiteren sind vier von fünf Bienenvölkern in kürzester Zeit verendet, nachdem alle Mitte Februar noch gesund und unauffällig waren.

Nach Meinung des Imkers kann ein solches „Massensterben“ in so kurzer Zeit nur auf eine Vergiftung zurückzuführen sein. Der entstandene Schaden wird mit 2.500 Euro angegeben.

Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Marktheidenfeld, Tel. 09391/9841-0.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Marktheidenfeld.

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