Symbolbild Arbeit - Foto: Pascal Höfig
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Jeder vierte Fehltag wegen Rücken & Co.

Geringerer Krankenstand 2017

Aus der aktuellen Pressemitteilung der DAK-Gesundheit Würzburg zu ihrem Gesundheitsreport 2017 geht hervor, dass jeder vierte Fehltag in Würzburg wegen Rücken und Co. zustande kommt. Der Krankenstand in Würzburg und Umland ist 2016 leicht gesunken. Die Ausfalltage aufgrund von Erkrankungen nahmen im Vergleich zum Vorjahr um 0,1 Prozentpunkte ab. Mit 3,6 Prozent gab es in der Region einen höheren Krankenstand als im Landesdurchschnitt (3,4 Prozent). Laut DAK-Gesundheitsreport waren damit an jedem Tag des Jahres von 1.000 Arbeitnehmern 36 krankgeschrieben. Der höchste Krankenstand in Bayern wurde mit 4,4 Prozent in den Landkreisen Bad Kissingen und Rhön-Grabfeld verzeichnet, der niedrigste mit jeweils 2,7 Prozent in München und Starnberg.

Aktuelle Analyse der DAK-Gesundheit

Die aktuelle Analyse der DAK-Gesundheit für Würzburg und Umland zeigt die wichtigsten Veränderungen bei der Zahl und Dauer der Krankschreibungen im Vergleich zum Vorjahr. Jeder vierte Ausfalltag erfolgte aufgrund von Muskel-Skelett-Erkrankungen. Rückenschmerzen und Co. waren damit Spitzenreiter im Ranking der wichtigsten Krankheitsarten. Zudem lag die Region deutlich über dem Landesdurchschnitt.

Die Zahl der Fehltage bei den psychischen Erkrankungen wie Depressionen und Angstzustände blieb nahezu gleich. Mit einem Anteil von 14,7 Prozent am gesamten Krankenstand kamen Seelenleiden auf den zweiten Platz. Einen Rückgang um ein Fünftel gab es bei den Atemwegserkrankungen wie beispielsweise Bronchitis. Erkältungen lagen damit auf Platz vier. Den dritten Platz belegten Verletzungen und Vergiftungen, nachdem die Zahl ihrer Fehltage um elf Prozent zunahm.

Regelmäßige Information

„Wir informieren nicht nur regelmäßig über den Krankenstand in Würzburg, sondern schauen darüber hinaus auf wichtige Einflussfaktoren für Erkrankungen“, sagt Michael Freimann von der DAK-Gesundheit. „Diese Analysen helfen uns, noch gezielter beim betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) ansetzen zu können und Arbeitgebern konkret Hilfe anzubieten. So wird beispielsweise längeren Ausfallzeiten durch Rückenleiden oder seelische Probleme vorgebeugt.“

Der Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der DAK-Gesundheit Würzburg. 

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