Die Köpfe hinter "School1"(v.l.)Michael Brönner(Teamleiter),Tim Glenz(Design),Benedikt Kainzbauer(Öffentlichkeitsarbeit)Leon Höpfl(Entwickler). Foto: Lucas Kesselmann
Die Köpfe hinter "School1"(v.l.)Michael Brönner(Teamleiter),Tim Glenz(Design),Benedikt Kainzbauer(Öffentlichkeitsarbeit)Leon Höpfl(Entwickler).

Gastbeitrag: „School1“- das Hausaufgabenheft für’s Smartphone

Ein Gastbeitrag von Benedikt Kainzbauer

Hausaufgaben vergessen?

Der Alltags-Alptraum eines jeden Schülers: Man hat die Hausaufgaben nicht notiert und jetzt sitzt man da direkt vor dem Lehrer und der will diesen Aufsatz einsammeln, man hat keine Ahnung worum es geht. Das Vergessen von Aufgaben, Schul- und Abgabeterminen kommt ziemlich häufig vor, aber wie kann man es verhindern und gleichzeitig den Schülern dabei helfen effizienter zu Arbeiten?

Das Entwicklerteam

Anfang 2015 hat sich der stellvertretende Bezirksschülersprecher Michael Brönner genau darüber Gedanken gemacht und wollte deshalb im Rahmen eines Schulprojektes am Deutschhaus Gymnasium eine „Hausaufgaben-App“ mit dem Namen „School1“ entwickeln. Bereits im Jahr darauf war diese fertig, damals noch recht einfach, aber schon mehr oder weniger startklar. Besonders Tim Glenz, Leon Höpfl und Ich, Benedikt Kainzbauer, fanden diese Idee unseres Klassenkameraden so gut, dass wir uns außerhalb der Schulzeit daranmachten, die App neu und besser zu programmieren.

Neu und Besser

Aus eigenem Willen fingen wir nochmal an, diesmal aber richtig: Website, Erklärvideos und besonders ein neues, leistungsfähigeres School1. Die geplanten Funktionen waren simpel: Der Schüler meldet sich in seinen Kursen an und automatisch werden Stundenpläne, Hausaufgaben und Termine synchronisiert. 
Auf diese Weise muss nur noch ein Schüler oder Lehrer der Klasse die Einträge hinzufügen und alle bekommen sie: kein Vergessen, keine peinlichen Momente. Unser Ziel war es, Hausaufgabenhefte zu digitalisieren und somit obsolet zu machen. Besonders Jugendliche haben heutzutage ihr Smartphone überall dabei und die lassen die quasi schon verlorenen Zettel nun alt aussehen.

Handyverbot und jetzt?

Es gibt da aber ein Problem: Das Bayerische Gesetz über das Erziehungs- und Unterrichtswesen, kurz BayEUG, verbietet in §56 die allgemeine Nutzung von Mobiltelefonen oder sonstigen digitalen Speichermedien an bayerischen Schulen.

Das aber wird von Schule zu Schule durch Ausnahmeregelungen anders gehandhabt, wobei wir das Glück haben an einer, in dieser Hinsicht, strengen Schule auf einen offenen Direktor zu stoßen, der uns unterstützt und der Verbreitung des Programms positiv gegenübersteht. Wir hoffen, dass auch andere Würzburger Schulen Interesse an School1 zeigen, um das Schulleben einfacher, effizienter und moderner zu gestalten.

Weitere Informationen: whirlwind-studios.org

Anmerkung der Redaktion

Gastbeiträge geben nicht automatisch die Meinung der Redaktion wieder. Sie sollen zur Debatte anregen  – so wie auch jeder gute Kommentar auf Facebook. Wir geben deshalb allen unseren Lesern die Chance, ihre Meinung bei uns zu veröffentlichen und diese diskutieren zu lassen. Wir freuen uns über Gastbeiträge zu allen Themen an: redaktion@wuerzburgerleben.de.

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