Die A3 in Richtung Frankfurt. Foto: Pascal Höfig
Die A3 in Richtung Frankfurt. Foto: Pascal Höfig

Erhebliche Missachtung der Lenk- und Ruhezeiten

10.000 Euro Sicherheitsleistung fällig

HAUSEN, LKR. WÜRZBURG. Zahlreiche Verstöße stellten Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Schweinfurt-Werneck bei einem Lkw-Fahrer fest, den sie vergangene Woche auf der A7 stoppten.

Auf seiner Fahrt durch Europa hatte er seine Ruhezeiten erheblich missachtet. 10.000 Euro als Sicherheitsleistung waren daraufhin fällig.

Gegen 18.00 Uhr stoppten die Beamten den Fahrer des türkischen Sattelzuges auf der A7 an der Tank- und Rastanlage Riedener Wald-West.

Im Zuge der allgemeinen Verkehrskontrolle überprüften die Ordnungshüter auch die Aufzeichnungen über die Lenk- und Ruhezeiten des Kraftfahrers.

Dabei stellten sie eine außergewöhnlich hohe Anzahl von Verstößen gegen die entsprechenden Sozialvorschriften fest.

Mehrmals Ruhezeiten überschritten

So hatte der Fahrer bei seiner Fahrt durch mehrere Länder Europas unter anderem seinen 40-Tonner statt erlaubter 10 Stunden ganze 21 Stunden ohne ausreichende Pausen geführt.

Weiterhin hatte der 49-Jährige mehrmals seine vorgeschriebenen täglichen Ruhezeiten von mindestens 11 Stunden auf bis zu 8,5 Stunden verkürzt.

Insgesamt ergab die Auswertung der begangenen Verstöße für den Lkw-Fahrer ein Bußgeld in Höhe von 2.500 Euro. Für den Halter aus Istanbul waren gar 7.500 Euro fällig.

Erst nach der Überweisung der entsprechenden Sicherheitsleitung in Höhe von 10.000 Euro wegen Verstößen gegen die einschlägigen Sozialvorschriften durfte der Fahrer des Sattelzuges seine Fahrt fortsetzen.

Zur Verhinderung von nicht selten folgenschweren Lkw-Unfällen – beispielsweise durch Übermüdung – ist es der Polizei ein besonders wichtiges Anliegen die Einhaltung der vorgeschriebenen Pausen und Ruhezeiten zu überwachen.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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