Gunther Schunk, Peter Auffermann und Klaus Wolf haben den Brückensong ins Leben gerufen. Foto: Gunther Schunk
Gunther Schunk, Peter Auffermann und Klaus Wolf haben den Brückensong ins Leben gerufen.

Würzburger Brückenhymne kommt am Wochenende

Würzburger Brückenhymne

Würzburg hat eine neue Hymne. Den Brückenschoppensong. Am Sonntag den 25. Juni um 17 Uhr wird die außergewöhnliche Liebeserklärung an die weltberühmte Würzburger Alte Mainbrücke auf dem Bürgerbräu-Sommerfest in der Würzburger Zellerau vorgestellt. Das Lied ist ein großer Spaß rund um die Lebensqualität der mainfränkischen Regiopole. In bester Schlagermanier und mit einem eingängigen Refrain wird ein humoristische Bild der Würzburger und ihrer Beziehung zu der Brücke gezeichnet.

Bocksbeutelrhythmus

„Wir wollten mit diesem Lied der Würzburcher Meebrüggn ein musikalisches Denkmal setzen und zeigen, wie schön doch eigentlich das Leben hier zwischen Silvaner und Main, zwischen Tradition und Inspiration ist“, erklärt der Spiritus Rector des Songs, Gunther Schunk: „Das wir den Groove des Lieds auf einem Bocksbeutel eingespielt haben, ist nur folgerichtig.“ „Übrigens hat der Silvaner im Studio am besten geklungen“, pflichtet der Berufsmusiker und Tonstudioinhaber Klaus Wolf, bekannt vor allem durch sein Trio Red Pack: „Im Studio haben wir dann einen richtigen vollwertigen Song daraus gemacht. Ich bin mir sicher, dass ist das welterste Lied, dessen Rhythmus auf einem Bocksbeutel eingespielt wurde.

Der Ursprung

Entstanden ist die Idee zu dem Lied auf dem Improtheaterfestival, vor eineinhalb Jahren auf dem Bürgerbräugelände in Würzburg. Danach entstanden Text und die Musik. Verantwortlich für das Lied sind Gunther Schunk und Klaus Wolf. Der Erlös aus dem Verkauf der CD, die 5 Euro kostet, geht voll umfänglich als Benefizaktion an das Würzburger Improtheaterfestival. Die CD wird dort erstmals zu kaufen sein. Die Sparkasse Mainfranken hat als Sponsor die Produktionskosten übernommen und wird 500 Exemplare an ihre Kunden verteilen. Kein Geringerer als Würzburgs Bürgermeister Dr. Adolf Bauer hat die Schirmherrschaft für diese Benefizaktion übernommen.

„Inderpreden“

Schunk ist in Sache Dialekt in der Region kein Unbekannter. Als gelernter Dialektforscher und Mitübersetzer der bislang vier meefränggischen Asterixbände hat sich der gebürtige Coburger intensiv mit der Lebensart in Mainfranken befasst. Sein musikalischer Partner Klaus Wolf ist vor allem als Gitarrist ebenfalls in der Würzburger Musikszene seit einigen Jahrzehnten bestens bekannt. Der Protagonist und Präsentator des Songs, Peter Auffermann, wiederum macht in der Stadt als Würzburger Original „Schorsch“ Führungen mit „Würzburcher Gschichtli“.

Zum Mitsingen

Hier noch der Text des Songs:

Strophe 1

Wenn ich an enn Summeraamd / auf der alte Meebrück steh´, un mir beim Silvanerschöpple / mei Würzburch so anseh´.
Des Käbbele, die Festung / un under mir der Mee, dazu ä Gläsle Frangewein, / wie is die Welt doch schöö! schöö! schöö! …

Refrain

Ja wie ist des Lääbe schöö, hier in Würzburch.
Ja wie ist das Lääbe schöö, hier am Mee.
Då in Würzburch jå då bleibe ich, will aa nimmer geh, Då in Würzburch jå då lääb ich, weil då is es schöö!

Strophe 2

Und bist Du aamål räudich, / un fühlst dich gans allee, dann gehst Du zu der Brücke, / weil di kann dich versteh.
Un wenn ich dann mein Schobbe hab / un zum Dom naufschau, dann stoß ich mitm Heiliche Kilian an / und weiß ganz genau! genau! genau! …

Dieser Artikel beruht auf Informationen von Gunther Schunk.

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