Der Theodor-Heuss-Damm. Foto: Pascal Höfig
Der Theodor-Heuss-Damm. Foto: Pascal Höfig

Flaschen an Badezugänge geworfen: Täter bedroht Zeugen

Unbekannter bedroht Verfolger

WÜRZBURG/SANDERAU. Am Dienstagabend ereignete sich am Mainufer auf Höhe des Graf-Luckner-Weihers eine Bedrohung zum Nachteil von zwei Männern.

Ein unbekannter Täter wurde von zunächst von insgesamt drei Zeugen festgehalten, weil er vorher am Mainufer des Theodor-Heuss-Damms mehrere Bierflaschen zu Boden warf. Die Zeugen wollten den Mann aus diesem Grund an die Polizei überstellen.

Nachdem die drei aufmerksamen Zeugen den Unbekannten gestellt hatten, holte dieser ein Messer hervor und verhalf sich so zur Flucht. Zwei der drei Zeugen sahen sich einer Bedrohung ausgesetzt, wurden von dem Verdächtigen mit dem Messer jedoch nicht attackiert.

Bewusst mehrere Bierflaschen geworfen

Gegen 20:15 Uhr war der unbekannte Täter mit seinem Fahrrad am Theodor-Heuss-Damm unterwegs und warf bewusst mehrere Bierflaschen auf den Boden an verschiedenen Badezugängen des Mains. Die Flaschen gingen hierbei größtenteils zu Bruch, sodass die Zugänge mit Scherben versehen waren.

Messer gezückt

Insgesamt drei Zeugen wollten den Verursacher daraufhin stellen und folgten ihm. Als sie den Radfahrer im Bereich des Graf-Luckner-Weihers eingeholt hatten und den Täter festhielten, zückte dieser ein Messer und bedrohte dadurch zwei der drei Verfolger. Diese ließen daraufhin von dem Mann ab und dieser konnte in Richtung Innenstadt flüchten.

Personenbeschreibung des Tatverdächtigen:

Bei dem Radfahrer handelt es sich um einen etwa 45 Jahre alten, schlanken Mann, mit Drei-Tage-Bart und mit hellblonden, grau-melierten, glatten, langen Haaren, welche er zu einem Pferdeschwanz zusammen gebunden hatte.

Zum Tatzeitpunkt war der Mann mit einem engen blauen T-Shirt bekleidet und er führte eine Bauchtasche und diverse Tüten mit Flaschen mit sich.

Polizei sucht Geschädigte und Zeugen

Die Polizeiinspektion-Stadt bittet die beiden, bislang unbekannten Zeugen, sich unter Tel. 0931/457-2230 zu melden. Unter dieser Rufnummer werden ebenfalls weitere sachdienliche Hinweise zu diesem Fall entgegen genommen.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt.

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