Der Kardinal-Faulhaber-Platz. Foto: Pascal Höfig
Der Kardinal-Faulhaber-Platz. Foto: Pascal Höfig

OB Schuchardt fordert: Aktionsbündnis soll Bürgerentscheid zurückziehen

Große Gemeinsamkeiten

In der heutigen Sitzung des Würzburger Stadtrates hat Oberbürgermeister Christian Schuchardt das Aktionsbündnis „Grüner Platz am Theater“ aufgefordert, den Bürgerentscheid zurückzuziehen, so heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt. Denn beide Bürgerentscheide – der des Stadtrates wie auch der der Bürgerinitiative – haben große Gemeinsamkeiten:

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„50 Prozent Parkfläche sind beiden Bürgerentscheiden gemeinsam, 26 große Bäume sind ebenfalls eine Gemeinsamkeit wie auch die Anbindung an die Fußgängerzone und eine begehbare Wasserfläche“, bilanziert Oberbürgermeister Schuchardt die Forderungen der Grünen Fraktion, die diese in Eilanträgen aufgestellt hatte.

„Grün oder Grün mit Tiefgarage“

„Wer sich die Unterschiede zwischen beiden Bürgerentscheiden anschaut, sieht die Tiefgarage als einzigen Unterschied beider Entscheide. Hier geht es also nur um die Frage ,grün‘ oder ,grün mit Tiefgarage‘“, so Schuchardt. Doch die Parkplätze der Tiefgarage werden zum einen abends für die Erweiterung des Mainfranken-Theaters benötigt, wie auch für Theaterbesucher aus dem Umland, die im Umfeld des Theaters einen Parkplatz suchen.

Außerdem werden die Parkplätze als Stellplatznachweis für die künftige Nutzung der Mozartschule unter anderem als Sozialrathaus benötigt. Auch kann nur mit Hilfe eines Gebäudes, das im Entwurf der Stadt enthalten ist, ein „Loch wie früher mit der Spindel auf dem Unteren Markt“ vermieden werden.

Forderung: Bürgerentscheid zurückziehen

„Da die Tiefgarage damit unbestritten nötig ist, alle anderen Punkte beiden Bürgerentscheiden gemeinsam sind, haben Sie jetzt die Chance, die Stadtgesellschaft zu befrieden“, fordert OB Schuchardt die Bürgerinitiative auf, den Bürgerentscheid bis Sonntag, 4. Juni, um 14 Uhr bedingungsfrei zurückzuziehen.

Damit können auch unnötige Kosten wie Porto, Druck oder Personalkosten eingespart werden. Mit der Zurücknahme des Bürgerentscheids durch die Bürgerinitiative kann somit ein Beitrag zur Versöhnung statt zur Spaltung der Stadtgesellschaft geleistet werden, statt Innenstadt gegen Stadtteile auszuspielen oder einen Konflikt Baum gegen Auto zu stilisieren, so Schuchardt. Dem Grünen-Stadtrat Patrick Friedel dankt Schuchardt, weil er mit seinen Eilanträgen hier eine Brücke baut.

Der Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Stadt Würzburg. 

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