Vier Personen wurden schwer- und zwei weitere Personen leicht verletzt. Foto: Polizei
Vier Personen wurden schwer- und zwei weitere Personen leicht verletzt. Foto: Polizei

Sechs Verletzte bei Unfall auf der A3

Aus Unachtsamkeit aufgefahren

Geiselwind, LKr. Kitzingen. Lkw-Fahrer verursacht aus Unachtsamkeit einen Unfall, bei dem, neben seinem Sattelzug, noch drei weitere Pkw beteiligt waren. Hierdurch wurden 4 Personen schwer- und zwei weitere Personen leicht verletzt.

Die Autobahn musste für ca. 1,5 Stunden in Fahrtrichtung Norden komplett gesperrt werden.

Stauende zu spät erkannt

Am Samstagvormittag, gegen 09.20 Uhr, bildete sich auf der BAB 3 in Fahrtrichtung Würzburg kurz vor Geiselwind sog. „zähfließender Verkehr“.

Der 51-jährige slowakische Fahrer eines Sattelzuges erkannte zu spät, dass sich der Verkehr vor ihm deutlich verlangsamte.

Als er dies erkannte versuchte er zwar noch seinen Sattelzug abzubremsen, was ihm jedoch nicht gelang.

So fuhr er zunächst auf den vor ihm fahrenden BMW auf, der mit 4 Personen im Alter von 32 – 56 Jahren aus dem Raum Mittelfranken besetzt war.

In weiteres Fahrzeug geschoben

Durch die Wucht des Aufpralles wurde der BMW auf den linken Fahrstreifen geschoben und prallte hierbei in den Pkw eines niederländischen Paares im Alter von 55 und 56 Jahren.

Da der Sattelzug noch immer nicht zu stehen kam, prallte er noch gegen einen weiteren, vor ihm fahrenden Pkw, welcher ebenfalls mit zwei 30-jährigen Männern aus dem Raum Mittelfranken besetzt war.

Vier Schwerverletzte

Die vier Insassen des BMW, welcher auf den linken Fahrstreifen geschoben wurde, wurden allesamt schwer verletzt und vom Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Die niederländischen Pkw-Insassen wurden leicht verletzt und vom Rettungsdienst vor Ort ambulant versorgt. Die restlichen Personen blieben unverletzt.

Sperrung der A3

Der unfallverursachende Sattelzug sowie der BMW und der niederländische Pkw waren nicht mehr fahrbereit und mussten durch verschiedene Bergungsdienste abgeschleppt werden.

Zur Versorgung der Verletzten sowie zur Bergung der Fahrzeuge musste die Richtungsfahrbahn Würzburg für ca. 1,5 Stunden komplett gesperrt werden, was zu entsprechenden Stauungen führte.

Rund 54.000 Euro Sachschaden

Die Verkehrsunfallaufnahme erfolgte durch Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried, welche von der Feuerwehr Schlüsselfeld tatkräftig unterstützt wurden.

Die Schadenshöhe wird vom polizeilichen Sachbearbeiter auf ca. 54.000 € geschätzt. Den Unfallverursacher erwartet nun eine Strafanzeige; zur Sicherung des Strafverfahrens musste er vorab einen Geldbetrag bezahlen.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.

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