Neue Schattenspender- die Würzburger Wanderbäume. Foto: Pascal Höfig
Neue Schattenspender- die Würzburger Wanderbäume.

Würzburger Wanderbäume

Grüner Sechserpack

Den Tag des Baumes hat die Stadt Würzburg in diesem Jahr ausnahmsweise einmal nachgefeiert. Der Grund: Man wollte nicht nur den Baum des Jahres, die Fichte, in den Mittelpunkt stellen, sondern auch Schnurbaum, Ginkgobaum, Blasenbaum, Amberbaum und Kobushi-Magnolie. Dieser grüne Sechserpack geht nun in doppelter Ausführung auf Wanderschaft und
bereichert mit mobilen Containern für das Wurzelwerk Würzburgs Straßen und Plätze. Dort entstehen kleine temporäre Oasen mit Sitzgelegenheiten und Info-Litfaßsäulen.

Wofür steht das knallige Orange?

Oberbürgermeister Christian Schuchardt stellte das ungewöhnliche Projekt im Rathaus-Hof vor: „Übersehen wird diese Aktion niemand! Das knallige Orange der Kübel und Stadtmöbel ist neben dem Schmetterling das Erkennungsmerkmal der Landes-gartenschau. Das Gartenamt hat zusammen mit der Landesgartenschau, der Umweltstation und dem Fachbereich Umwelt- und
Klimaschutz aus einer kleinen Idee eine wunderbare Gesamtkonzeption erstellt. Das Großereignis Landesgartenschau wird nun auch an vielen Punkten in der Stadt seine Schatten voraus werfen.“

Schatten- und Informationsspender

Zum Konzept gehört, dass man sich beispielsweise in der Hofstraße, am Kranenkai oder der Schiffsanlegestelle, wo die tonnenschweren Wanderbäume Station machen werden, stets auch über die Landesgartenschau und über das Würzburger Stadtgrün aktuell informieren kann. Diese beiden Themenkomplexe sind untrennbar miteinander verbunden. „Die Landesgartenschau ist langfristig betrachtet nur die Ouvertüre für eine nachhaltige Stadtentwicklung am Hubland“, betonte Umweltreferent Wolfgang Kleiner. Nach der LGS 2018 bleibt eine grüne Lunge im neuen Stadtteil und eine Zielsetzung der Stadt ist zudem, die weiteren grünen Inseln in der Nachbarschaft besser miteinander zu vernetzen.

Top Thema: Grünvernetzung

Schuchardt betonte bei der feierlichen Eröffnung mit Verweis auf den anstehenden Bürgerentscheid am 2. Juli, dass der Einsatz für mehr Stadtgrün und bessere Grünvernetzungen ein unstrittiges Thema in der Stadt sei. Am Kardinal-Faulhaber-Platz würden sich bezüglich der Baumbilanz beide Wahlvorschläge nicht unterscheiden. Der Oberbürgermeister warb für die reizvolle Planung der Stadtverwaltung, die neben der Platzgestaltung auch eine Tiefgarage, eine Mobilstation und weitere wichtige Funktionen am Kardinal-Faulhaber-Platz vereinen würde.

Tag des Baumes

Im Rathaus-Hof war ein Plakat mit einer Visualisierung dieser Planungen zu sehen. Ansonsten gehörte die volle Aufmerksamkeit aber den Beteiligten am „Tag des Baumes“ die Pavillons aufgebaut hatten und viele Aktionen zum Mitmachen anboten. Von 10 bis 16 Uhr informierten die Umweltstation der Stadt Würzburg, das Ökohaus des Bund Naturschutz, das Walderlebniszentrum Gramschatzer Wald und das Bergwaldprojekt über die vielseitige, gebirgstaugliche Fichte und die ökologische Bedeutung von
Stadtgrün. Jeder Besucher konnte selbst Papier schöpfen, eine Fichte „eintopfen“ und mit nach Hause nehmen oder kleine Preise am Wissensrad gewinnen.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Stadt Würzburg.

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