FHWS Würzburg-Schweinfurt. Foto: Pascal Höfig
FHWS Würzburg-Schweinfurt. Foto: Pascal Höfig

ÖDP: Nein zum geplanten Hörsaal-Neubau am Röntgenring

Neuer Hörsaalstandort abgelehnt

Die ÖDP Fraktion im Würzburger Stadtrat lehnt das beabsichtigte Hörsaalgebäude mit Unterrichtsfläche im Freien am Röntgenring 8 in der jetzigen Planung ab und plädiert für einen besseren Standort, so heißt es in einer Pressemitteilung der ÖDP. Laut ÖDP Stadtrat Heinz Braun sprechen eine ganze Reihe von Gründen gegen das Vorhaben an dieser Stelle.

Kubus gefährdet stimmige Bebauung

Der geplante Hörsaal ist in seiner Gestaltung – wenige Fenster, weiße Putzfassade – ein beliebiges Objekt ohne Ausstrahlung. Der quadratische Kubus, Grundfläche von 16,2 mal 16,2 Metern, 15 Meter hoch, fügt sich nicht in die Bestandsgebäude ein. Der Fremdkörper würde durch seine an die Straße vorgeschobene Stellung die in sich stimmige Bebauung am Röntgenring entwerten und den Blick auf die schönen Gründerzeitfassaden in der Klinikstraße verbauen, heißt es in der Pressemitteilung.

Großbäume gegen Fremdkörper

Es müssten für diesen Bau ca. 2/3 der wertvollen Großbäume, die noch an den ehemaligen Botanischen Garten dort erinnern, gefällt werden. Diese leisten einen unverzichtbaren Beitrag für das Stadtklima und die Luftreinhaltung. Unverständlich ist diese Planung auch, da es am selben Standort eine bessere Alternative gibt: auf der Rückseite der dortigen FH Gebäude, also am Franz-von-Rienecker-Weg. Diese vom Verkehr abgeschirmte Freifläche eignet sich für den Unterricht mehr als der Standort am stark befahrenen Röntgenring. Außerdem würde ein Bau dort eine wünschenswerte städtebauliche Aufwertung darstellen.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der ÖDP Fraktion Würzburg.

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