Jan Schäffer. Symbolfoto: Pascal Höfig
Jan Schäffer. Symbolfoto: Pascal Höfig

Ergebnisse: Kickers & Wölfe kämpfen um Plätze

Kickers: 0:1 gegen Sandhausen

Der FC Würzburger Kickers musste sich am 33. Zweitliga-Spieltag dem SV Sandhausen mit 0:1 (0:1) geschlagen geben. „Wir haben ein unglückliches Gegentor kassiert, ansonsten aber nichts zugelassen. Wir haben selbst Druck gemacht, einen Treffer erzielt, der nicht gegeben wurde, und bis zum Schluss alles gegeben. Es war ähnlich wie in den letzten Wochen, dass wir uns für den hohen Aufwand nicht belohnt haben.“, sagte FWK-Cheftrainer Bernd Hollerbach. In der Nachspielzeit zappelte der Ball dann nach einem Soriano-Kopfball im Netz. Der Ball soll zuvor bei der Daghfous-Ecke jedoch im Toraus gewesen sein. Auch Sorianos letzter Abschluss (90.+4) fand den Weg ins Ziel nicht und so verpassten es die Kickers, sich für ihre Überlegenheit mit Toren zu belohnen.

Klassenerhalt

„Fakt ist, dass wir noch ein Spiel haben und das auch gewinnen wollen“, sagte FWK-Abwehrspieler Clemens Schoppenhauer vor dem Auftritt bei den Schwaben: „Aufgaben ist keine Option!“

Daten

Würzburg: Siebenhandl – Pisot, Neumann (46. Benatelli), Schoppenhauer – Schröck, Taffertshofer, Fröde (54. Königs), Kurzweg – Daghfous, Weihrauch (36. Rama) – Soriano
Sandhausen: Knaller – Klingmann, Kister, Knipping, Paqarada – Linsmayer (79. Kosecki), Kulovits (50. Karl) – Pledl, Vollmann (56. Lukasik) – Höler, Sukuta-Pasu
Tor: 0:1 Vollmann (20.)
Gelbe Karten: Fröde (43.), Schröck (61.), Soriano (87.) – Knipping (45.), Linsmayer (71.)
Schiedsrichter: Manuel Gräfe (Berlin)
Zuschauer: 11.571 (Heimbereich ausverkauft)


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Wölfe: 22:26 beim HSG Nordhorn-Lingen

Bei der HSG Nordhorn-Lingen unterlagen die Grün-Weißen nach 60 Minuten mit 26:22 (13:11) und mussten einen schmerzhaften Rückschlag im Rennen um die Aufstiegsplätze hinnehmen. Dreieinhalb Minuten war die zweite Hälfte alt, die Wölfe lagen plötzlich mit 13:14 vorne und hatten die Möglichkeit auf zwei Tore Differenz zu erhöhen, doch auch im HSG-Tor stand ein starker Schlussmann mit Björn Buhrmester, der den Wurf von Steffen Kaufmann parierte. Nordhorn setzte alles daran, nicht höher in Rückstand zu geraten und dieses Vorhaben sollte den Gastgebern auch gelingen.

Nach einer Zeitstrafe gegen Lukas Böhm glich Nicky Verjans zum 16:16 aus und nur einen Angriff später, wurde die Partie durch eine unglückliche Situation höchstwahrscheinlich vorentschieden. Jan Schäffer kassierte nach einer Abwehraktion an Alexander Terwolbeck, den er unglücklich am Hals erwischte, die Rote Karte und musste das Parkett vorzeitig verlassen. Wie Obinger nach der Partie zu Protokoll gab, war diese Szene der Genickbruch für sein Team. Durch das vorzeitige Spielende für Jan Schäffer kam das Kreisläuferspiel quasi zum Erliegen und in der Abwehr fehlte der Kreisläufer zudem.

Aufstiegskampf

Die Wölfe sind nun auf Schützenhilfe angewiesen. Durch die Niederlage rutschen die Grün-Weißen wieder auf Rang vier zurück und können sogar noch von der TSG Lu-Friesenheim, die eine Partie weniger als die Wölfe absolviert hat, überholt werden. Im Vordergrund steht jetzt aber das vorletzte Heimspiel am nächsten Samstag (20 Uhr) gegen die Handballgemeinschaft Saarlouis. Es verbleiben noch vier Spiele für die Wölfe, in denen noch viel möglich ist, aber auch noch viel Schweiß und Kampfgeist von den Mannen um Kapitän Stefan Schmitt gefordert sein wird.

Daten

HSG Nordhorn-Lingen: Buhrmester (1.-60.), Kaleun (n.e.) – Verjans 5, Wilmsen, Mickal, Miedema 6, Meyer, Fraatz 1,
Rooba, Terwolbeck 1, de Boer 1, Wiese, Madsen 1, Seidel 11/2
DJK Rimpar Wölfe: Brustmann (1.- 60.), Wieser (n.e.) – Kraus, Schmitt 1, Schömig 2, Böhm, Bötsch, Schäffer 2,
Schmidt 9/4, Kaufmann 4, Siegler, Brielmeier, Herth 2, Sauer 2
Spielfilm: 2:2 (6.), 6:6 (13.), 8:6 (15.), 9:10 (22.), 13:11 (HZ.), 13:14 (24.), 15:14 (37.), 17:17 (41.), 21:17
(47.), 22:19 (50.), 24:21 (57.), 26:21 (59.), 26:22 (Endstand)
Siebenmeter: 4/2:4/4
Zeitstrafen: 2:5
Rot: Jan Schäffer (Rimpar, 40., Foulspiel)
Schiedsrichter: Immel/Klein (Tönisvorst/Ratingen)
Zuschauer: 2323 – EmslandArena Lingen


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Dieser Beitrag beruht auf Pressemitteilungen des FC Würzburger Kickers e.V. sowie der DJK Rimpar Wölfe.

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