Jetzt Blutplasma spenden und Leben retten! Im neuen Plasmazentrum in der Virchowstraße kannst Du Gutes tun. Foto: Plasmazentrum Würzburg I Christian May
Jetzt Blutplasma spenden und Leben retten! Im neuen Plasmazentrum in der Virchowstraße kannst Du Gutes tun. Foto: Plasmazentrum Würzburg I Christian May

Rette Leben mit Deiner Spende: Was ist eigentlich Blutplasma?

Plasmaspender benötigt

Bei jedem Zähneputzen Angst haben zu verbluten und schon die kleinste Krankheit kann tödlich sein – Menschen mit Autoimmunerkrankungen, Blutgerinnungsstörungen, schweren Verbrennungen oder hohen Blutverlusten sind auf die Hilfe von Blutplasmaspenden angewiesen. Doch noch gibt es zu wenig Spender. Das Plasmazentrum in Würzburg sucht deshalb nach neuen Freiwilligen. Doch wofür wird Blutplasma benötigt? Was passiert mit dem Plasma nach der Spende? Und wieso sollte ich überhaupt Plasma spenden?

Einzigartig und lebensnotwendig

Blutplasma ist vielseitig einsetzbar. Das Besondere ist, dass es einzigartig ist und nicht künstlich hergestellt werden kann. Blutplasma macht ca. 55 Prozent des Blutes aus und besteht zu 90 Prozent aus Wasser. Die klare gelbliche Flüssigkeit enthält gelöste Substanzen, hauptsächlich Proteine, die für lebensnotwendige Funktionen verantwortlich sind. Sie haben die Funktion Nähr- und Abwehrstoffe zu transportieren, den Blutdruck aufrecht zu erhalten und Krankheiten abzuwehren.

Mit Deiner Plasmaspende Leben retten

Vor allem Menschen mit Blutgerinnungsstörungen, den so genannten Blutkrankheiten, brauchen Blutplasma. Ihr Körper produziert keine oder nicht genügend Gerinnungsfaktoren. Schon die kleinste Verletzung kann so zu einer Verblutung führen. Medikamente aus Blutplasma wirken dieser Krankheit entgegen. In Deutschland sind sehr viele Menschen davon betroffen und darunter auch viele Kinder.

Auch Menschen mit einem geschwächten Immunsystem sind auf Plasmaspenden angewiesen, denn die körpereigenen Abwehrkräfte sind zu gering und können keine Infektionen mehr abwehren. Plasmapräparate helfen ihnen ein relativ normales Leben zu führen. Darüber hinaus wird Blutplasma in der Intensivmedizin eingesetzt, wenn beispielsweise schwere Verbrennungen oder große Blutverluste zu behandeln sind.

Die Reise des Plasma

Los geht die Reise des Blutplasma bereits vor der Entnahme. Zuerst muss das Blut des potentiellen Spenders untersucht werden. Die eigentliche Plasmaspende ist das nächste Etappenziel. Hier wird dem Spender Blut entnommen und das Plasma von den roten Blutkörperchen und Blutplättchen getrennt. Diese bekommt der Spender direkt wieder zurück. Das Plasma wird im Plasmazentrum auf die Beutel aufgeteilt, gewogen, etikettiert und anschließend bei -50 Grad eingefroren.

Danach werden die Plasmapräparate in einem Quarantänelager immer maximal vier Monate lang zwischengelagert. Innerhalb dieser Zeit sollten die Spender zu einer erneuten Plasmaspende oder Blutabnahme kommen, damit die Präparate freigegeben werden können. Durch regelmäßige Spenden, können die zurückgestellten Plasmapräparate auch regelmäßig freigegeben werden, sofern die Laborwerte in Ordnung sind.

Vorteile für Dich

Mit Deiner Plasmaspende kannst Du Leben retten. Aber Du hilfst nicht nur anderen, sondern auch Dir selbst! Für jede Spende erhältst du eine kostenlose Blutuntersuchung. Außerdem ist eine Plasmaspende schonender für Deinen Körper als eine Blutspende, somit kann Plasma alle zwei bis drei Tage gespendet werden.

Jetzt Termin vereinbaren

Wenn auch Du anderen Menschen helfen willst, dann vereinbare jetzt einen Termin für Deine Plasmaspende! Bei Fragen kannst du dich jederzeit an info@plasmazentrum-wuerzburg.de wenden. Schaue doch auch mal auf der Facebook-Seite vorbei!

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