Archivfoto: Feuerwehr Volkach
Archivfoto: Feuerwehr Volkach

Mann bricht auf Wanderweg zusammen: Reanimation auf dem Main

Wanderer zusammengebrochen

VOLKACH. Zu einem Großeinsatz wurden am Sonntagmittag die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Wasserwacht, THW und Rettungsdienst alarmiert. Auf dem Dschungelpfad zwischen Astheim und Volkach war ein 64-jähriger Wanderer zusammengebrochen. Er wurde vom Notarzt reanimiert.

Auf Grund der abschüssigen Lage und des schwer zugänglichen Geländes, forderte der Rettungsdienst die Unterstützung von Booten an, um den Patienten abtransportieren zu können, so Moritz Hornung von der Feuerwehr Volkach.

Als ersteintreffendes Boot brachte die Feuerwehr Volkach weiteres medizinische Equipment, sowie Einsatzkräfte zum Patienten und sichert anschließend die Einsatzstelle ab.

Reanimation auf dem Main

Bei laufender Reanimation wurde der 64-Jährige dann mit einem Boot der Wasserwacht ans andere Ufer gebracht, von wo aus der Patient mit einem Rettungswagen in die Klink gefahren werden konnte. Insgesamt haben Notarzt und die Rettungskräfte fast eine Stunde um das Leben des Patienten gekämpft.

Höchstleistung aller Rettungskräfte

Moritz Hornung von der Feuerwehr Volkach zeigt sich sehr zufrieden mit dem Ablauf und der Zusammenarbeit aller Retter: „Alle beteiligten Einsatzkräfte haben Höchstleistung gezeigt! Keine zehn Minuten nach Alarmeingang befand sich das Volkacher Feuerwehrboot bereits im Wasser – rekordverdächtig in Anbetracht der Umstände“.

Im Einsatz befanden sich, neben einem Großaufgebot des Rettungsdienstes, die Feuerwehren aus Volkach, Escherndorf; die Wasserwachten aus Volkach, Kitzingen und Dettelbach; der Fachberater des THW Kitzingen, sowie ein Rettungshubschrauber. Insgesamt waren ca. 60 Einsatzkräfte beteiligt.

Bitterer Beigeschmack

Einen bitteren Beigeschmack hatte das massive Fehlverhalten zweier privaten Sportboote. Diese störten, trotz Schifffahrtsperre und mehreren Ermahnungen, den Einsatz der Rettungsboote und erschwerten so die Arbeit der Einsatzkräfte. Außerdem behinderten Falschparker am Volkacher Wohnmobilstellplatz die Anfahrt zur Einsatzstelle.

Dieser Artikel basiert auf einer Pressemitteilung der Feuerwehr Volkach.

- ANZEIGE -

Kommentare zum Artikel

Kommentare zum Artikel

AUCH INTERESSANT