Direktkandidaten: Raimund Binder, ÖDP. Foto: ÖDP; Paul Lehrieder, CSU. Foto: Paul Lehrieder; Eva Maria Linsenbreder, SPD. Foto: SPD Würzburg; Andrew Ullmann, FDP. Foto: FDP-Kreisverband Würzburg; Martin Heilig, Bündnis 90 / Die Grünen. Foto: Bündnis 90 / Die Grünen. Kreisverband Würzburg-Stadt; Thomas Thiel, AfD. Foto: AfD; Simone Barrientos, Die Linke. Foto: Die Linke (im Uhrzeigersinn)
Direktkandidaten: Raimund Binder, ÖDP. Foto: ÖDP; Paul Lehrieder, CSU. Foto: Paul Lehrieder; Eva Maria Linsenbreder, SPD. Foto: SPD Würzburg; Andrew Ullmann, FDP. Foto: FDP-Kreisverband Würzburg; Martin Heilig, Bündnis 90 / Die Grünen. Foto: Bündnis 90 / Die Grünen. Kreisverband Würzburg-Stadt; Thomas Thiel, AfD. Foto: AfD; Simone Barrientos, Die Linke. Foto: Die Linke (im Uhrzeigersinn)

Bundestagswahl: Das sind die Direktkandidaten aus Würzburg

Direktkandidaten

Das Jahr 2017 ist wieder ein Wahljahr, und zwar ein wichtiges. Am 24. September werden die Abgeordneten für den Bundestag gewählt. Die Direktkandidaten aus Würzburg stellen wir Euch in aller Kürze vor:

Paul Lehrieder, CSU

Paul Lehrieder geht für die CSU als Direktkandidat ins Rennen. Bereits seit 2005 sitzt der Gaukönigshofener für die CSU im Bundestag. Dort leitet er den Ausschuss Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Lehrieder kann auf eine lange politische Vergangenheit zurückblicken: Von 1990 bis 2006 war er Bürgermeister von Gaukönigshofen, seit 1996 ist Lehrieder im Kreistag.

Paul Lehrieder setzt sich bei seiner Arbeit für die Bürgerinnen und Bürger Würzburgs und Deutschlands für ein lebens- und liebenswertes Land ein: „Für mich stehen die Belange der Bürgerinnen und Bürger aus Würzburg Stadt und Land im Mittelpunkt meiner politischen Tätigkeit in Würzburg und Berlin. Ihre Anliegen, Sorgen und Nöte bringe ich im Rahmen meiner parlamentarischen Arbeit im Bundestag ein.

Ich kümmere mich darum, dass Deutschland für die Zukunft gut aufgestellt ist und dass auch die nachfolgenden Generationen ein lebens- und liebenswertes und vor allem sicheres Land ihr Zuhause nennen können. Als Vorsitzender des Ausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Deutschen Bundestag setze ich mich insbesondere für eine familienfreundlichere Gesellschaft und eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein.“

Eva Maria Linsenbreder, SPD

Eva Maria Linsenbreder ist Direktkandidatin für die SPD Würzburg. Die 60-jährige Gymnasiallehrerin ist seit 25 Jahren hauptamtlich 1. Bürgermeisterin von Kleinrinderfeld. Seit 20 Jahren ist sie Mitglied des Kreistags, seit 16 Jahren Mitglied des Bezirkstags, seit acht Jahren Vizepräsidentin des Bezirkstags.

Eva Maria Linsenbreder freut sich auf den Wahlkampf: “Ich möchte mich weiterhin einmischen und auf neuer Ebene mit neuen Herausforderungen für Verbesserungen in unserer Gesellschaft kämpfen. Meine Arbeitsschwerpunkte würde ich gerne in den kommunalen und sozialen Bereich legen. Hier weiß ich, woran es hakt und wo Hand anzulegen ist. Hier habe ich den Draht zu den Betroffenen und kann aus meinem Erfahrungsschatz schöpfen.“

Raimund Binder, ÖDP

Raimund Binder ist Direktkandidat der ÖDP Würzburg für den Deutschen Bundestag. Binder ist 52 Jahre alt und führt die ÖDP-Stadtratsfraktion in Würzburg an. Außerdem ist er stellvertretender Kreisvorsitzender der ÖDP Würzburg.

Binder ist davon überzeugt, dass die ÖDP bundespolitisch ein zukunftsweisendes Programm hat: „Die ÖDP liegt richtig mit ihren Positionen zur Sozial-, Wirtschafts- und Umweltpolitik. Die Wirtschaft muss sich am Gemeinwohl orientieren und die Leistung anerkennen, die jeder einzelne in der Gesellschaft erbringt, vor allem auch Familien in der Erziehung und Pflege sowie Ehrenamtliche.“

Prof. Dr. Andrew Ullmann, FDP

Universitätsmediziner Prof. Dr. Andrew Ullmann ist als Direktkandidat für die Würzburger FDP nominiert. „Wir sind die Partei, die Lust auf Zukunft hat. Ich bin überzeugt, zusammen haben wir eine gute Chance 2017 wieder in den Bundestag einzuziehen. Zuversichtlich, motiviert und bürgernah, so möchte ich den Wahlkampf gestalten“, so der Gesundheitsexperte der FDP Bayern.

Ullmann beschäftigt sich nicht nur auf beruflicher Ebene mit gesundheitspolitischen Fragen. Die Herausforderung des demografischen Wandels muss angegangen werden. Der demografische Wandel und Bürokratie sind keine guten Partner in der Pflege, damit werden wir uns beschäftigen müssen, so Ullmann in einer Pressemitteilung der FDP.

Der 1963 geborene Ullmann hat seine Grundausbildung zum Mediziner in Deutschland erfahren und lebte wiederholt aus beruflichen Gründen mit seiner Familie in USA. In seiner Zeit in Rheinland-Pfalz, war er Gemeinderat und hatte in seiner Ortschaft die FDP gegründet. Er ist jetzt Kreisvorsitzender des Kreisverbandes Würzburg-Stadt und Mitglied im Landesvorstand der FDP Bayern

Martin Heilig, Bündnis 90/Die Grünen

Für die Grünen geht Martin Heilig aus Würzburg als Direktkandidat ins Rennen. Der 40-jährige Diplom-Handelslehrer und Familienvater möchte sich für den Atomausstieg, erneuerbare Energien und den Wasserschutz einsetzen. Auch für eine „völlig andere Landwirtschaftspolitik“ will Heilig sich stark machen.

„Wir waren immer eine Programmpartei, sind eine Programmpartei und werden auch immer eine Programmpartei bleiben“, so Heilig. Der Grünen-Politiker ist außerdem seit circa zehn Jahren im Vorstand der Initiative gegen die Westumgehung aktiv und möchte die B26n auf jeden Fall verhindern.

Simone Barrientos, Die Linke

Im Wahlkreis Würzburg tritt Simone Barrientos für Die Linke bei der Bundestagswahl im September als Direktkandidatin an. Die 53-Jährige Verlegerin lebt in Ochsenfurt und gehört seit 2014 dem Landesvorstand der Linken an. Ihre Hauptthemen sind Migration, Kunst und Kultur, Feminismus  und Soziale Gerechtigkeit.

„Ich kann mich nicht abfinden mit Armut und Ungerechtigkeit, mit Kriegen und Ausbeutung, mit Nazis und Rassisten. Wer sagt, Deutschland geht es gut, verhöhnt die, denen es schlecht geht in diesem Land. Wir brauchen beispielsweise ausreichende Renten, bezahlbare Mieten, gute Löhne“, so Simone Barrientos.

Thomas Thiel, AfD

Thomas Thiel, 43, ist AfD-Direktkandidat für den Wahlkreis Würzburg Stadt und Land. Der Oberbrandmeister a.D. lebt in der Nähe von Augsburg. Wie kommt er ausgerechnet nach Würzburg?

„Ich war im Sommer mal hier auf einer Kundgebung meiner Partei“, sagt der gelernte Stahlbau-Schlosser in einer Pressemitteilung. „Eine wunderschöne Stadt – aber schlimme Zustände! Ich wusste gleich: Wenn ich für ein Direkt-Mandat kandidiere, dann in einer Stadt mit einer starken Antifa – diesen aggressiven Anti-Demokraten müssen wir was entgegen setzen.“

Innere Sicherheit – das ist eines der Schwerpunkt-Themen von Thiel: Mehr Polizisten, bessere Ausstattung und endlich wieder die Gesetze umsetzen. Aber auch dem Lobbyismus hat er den Kampf angesagt: „Die meisten Menschen haben keine Ahnung, wie massiv Lobbyisten in unser Leben und unseren Alltag eingreifen. Das muss ein Ende haben!“

Andrea Kübert, Die PARTEI

Für Die PARTEI (Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Eliteförderung und basisdemokratische Initiative) geht Andrea Kübert als Direktkandidatin für Würzburg ins Rennen.

Aufgewachsen ist Andrea Kübert in Karlburg am Main. Sie pflegt „einen asketischen Lebensstil um meine Nähe zum einfachen Volk zu unterstreichen. Aus diesem Grund bin ich seit vielen Jahren Vegetarier“, so Andrea Kübert. Ihre politische Karriere begann in München. „Hier gelang es mir am 17. Juli 2016 mit einer imposanten, pointierten Rede die Massen von mir und meiner Idee zu überzeugen. Seitdem führe ich die Landesliste der Partei Die PARTEI Bayern an. Als Speerspitze Bayerns gab ich mich jedoch mit dem ersten Listenplatz nicht zufrieden und stehe nun zusätzlich als Direktkandidatin im meistgeliebten Gauwahlkreis Würzburg zur Wahl.“

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