Preis der jungen Kultur 2017. Foto: Pascal Höfig
Preis der jungen Kultur 2017. Foto: Pascal Höfig

Preis der jungen Kultur 2017

13. Ehrung für junge Künstler

Am 24. April wurde im Spitäle zum 13. Mal der „Preis für junge Kultur“ verliehen. Die Stadt Würzburg verleiht seit 2005 mit dem Kulturpartner Distelhäuser Brauerei und dem Umsonst & Draussen e. V. jährlich diesen Jugendkulturförderpreis. Im Laufe der Jahre wurden die verschiedensten Personen und Initiativen ausgezeichnet, im Jahr 2012 z.B. Andreas Kümmert.

Die Verleihung begann um 18.30 Uhr mit einer Begrüßung und Infos rund um den „Preis für junge Kultur“. Drei Preise wurden in diesem Jahr verliehen, zwei aus der Sparte Musik und einer aus der Sparte Sonstiges. Im Vorfeld schlug dafür eine sogenannte Findungskommission dem Stadtrat die Preisträger vor. Der Stadtrat segnete diese Wahl ab. Mit dem „Preis für junge Kultur“ werden junge Künstler, Projekte und Initiativen ausgezeichnet, die aus Mainfranken stammen und für den Kulturförderpreis der Stadt Würzburg noch zu „jung“ sind. Daher ist eines der Kriterien auch, dass die Preisträger unter 30 Jahre alt sein müssen.

Die Distelhäuser Brauerei fördert junge Künstler

2.500 Euro stiftete die Distelhäuser Brauerei an die drei Preisträger. Die Preise wurden nacheinander an folgende Künstler und Projekte vergeben: In der Sparte Musik an die Band „Cubus Maximus“ und Annika Frerichs; in der Sparte Sonstiges an Robert Alan.

Cubus Maximus

Die vierköpfige Band „Cubus Maximus“, bestehend aus Nick Heß, Max Arsava, Robert Nemec und Simon Schellhorn, setzt auf eine Mischung aus Pop, Rock und Jazz. Den größten Anteil an ihrer Musik hat jedoch die Improvisation. Insgesamt entsteht daraus eine individuelle Musikrichtung, die man so selten zu hören bekommt. Die Lieder von Cubus Maximus zeichnen sich durch Spielfreude und Können aus.

Annika Frerichs

Das Markenzeichen der Sängerin und Songwriterin Annika Frerichs sind mutige Texte. Themen ihrer Lieder sind verflossene Lieben, neue und alte Freundschaften oder auch tanzende Schneeflocken. Ihr neues Album „Weitertanzen“ besteht aus vielen Liedern mit Tiefgang, wobei die Botschaft als solche immer im Mittelpunkt steht. Es geht um Neuanfänge, auf der Suche zu sein und wieder nach Hause zu kommen. Auch das Lied „zu Hause“, das sie beim Preis der jungen Kultur spielte, stammt aus dem 2016 erschienenen Album. Annika Frerichs studierte Musikpädagogik an der Hochschule für Musik in Würzburg.

Robert Alan

In der Sparte „Nicht Musik“ gewann der Comedian am Klavier Robert Alan. Früher wollte er Rapper werden, stiegt dann aber aufgrund der hohen Todesrate des Berufs auf das weniger gefährliche Klavier um. Er lebte in Hamburg und Berlin bevor es ihn nach Unterfranken zog, wobei ihn der Denklerblock das Einleben in das beschauliche Würzburg erleichterte. Seine Lieder lassen sich nicht einfangen. Sie sind geprägt von Selbstironie und Gedankensprüngen. Robert Alan wird auch als der Michel aus Lönneberga der heutigen Zeit bezeichnet.

Engagement in der Region

Die Distelhäuser Brauerei unterstützt nicht nur den Preis der jungen Kultur seit vielen Jahren, sondern engagiert als Unterstützer bei zahlreichen Veranstaltungen und Vereinen. Ob Events wie den Hafensommer, Sport-Veranstaltungen wie den Residenzlauf oder Vereine wie die Rimparer Wölfe und s.Oliver Würzburg – die Brauerei ist ein starker Partner für unsere Region.

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