Anhänger des 1. FCN. Foto: Pascal Höfig
Anhänger des 1. FCN. Foto: Pascal Höfig

Erste Bericht zum Spiel der FWK gegen 1. FCN

Ruhige Nacht      

WÜRZBURG/INNENSTADT. Nachdem die Nacht von Samstag auf Sonntag dank massiver Polizeipräsenz in der Innenstadt ruhig geblieben ist, sind am Sonntagvormittag ab 8:45 Uhr die ersten größeren Fangruppierungen aus Nürnberg mit dem Zug in Würzburg am Bahnhof angekommen.

Ankunft am Marktplatz

Die größte Gruppe mit etwa 200 Fans kamen gegen 10:00 Uhr mit viertelstündiger Verspätung am Hauptbahnhof Würzburg an und machte sich dann zu Fuß auf den Weg zum Marktplatz, von wo aus der angekündigte Fan Marsch zum Stadion am Dallenberg starten sollte.

Pyro & Bengalos

Am Oberen und Unteren Markt fanden sich bis etwa 10.30 Uhr ca. 600 Club-Fans ein. Gegen 10:45 Uhr trafen sich die Anhänger des 1. FC Nürnberg dann zu einem gemeinsamen Foto am Unteren Marktplatz in der Nähe des Obelisken.

Dabei wurde ein Banner entrollt auf dem zu lesen war „Eingetragener Verein seit 1900″.

Währenddessen zündeten Club-Anhänger trotz mehrfacher Aufforderung der eingesetzten Polizeikräfte, dies zu unterlassen, schwarz-rote Rauchtöpfe und Bengalos.

Etwa 1.100 Teilnehmer

Wenig später setzte sich dann der Fanmarsch, der von einem starken Polizeiaufgebot begleitet wurde, in Richtung Ludwigkai in Bewegung.

Die Gruppe der Marschteilnehmer war inzwischen auf etwa 1.100 Teilnehmer angewachsen.

Auf dem Weg zum Stadion wurden aus der Menge heraus immer wieder Rauchtöpfe und Pyrotechnik gezündet.

Die eingesetzten Polizeibeamten dokumentierten das Geschehen und gegen die Verantwortlichen werden strafrechtliche Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Einsatzkräfte mit Flaschen beworfen

Auf Höhe des Wöhrl-Parkhauses wurden die eingesetzten Polizeibeamten aus der Menge heraus mit Glasflaschen beworfen. Zudem wurden entlang der Wegstrecke einige Fahrzeuge mit Aufklebern beklebt.

Der übrige Fanmarsch verlief dank der starken Polizeipräsenz ohne größere Zwischenfälle. Bislang wurden fünf Fans des 1. FCN vorläufig festgenommen.

Aktuell:

Der Abschlussbericht folgt nach Einsatzende.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt.

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