Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Würzburg-Schweinfurt. Foto: Pascal Höfig
Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Würzburg-Schweinfurt. Foto: Pascal Höfig

Erfolgreich wie die Kickers, Wölfe und Baskets

Wirtschaft und Spitzensport

Würzburg – Professioneller Spitzensport vermittelt Werte wie Leistungsbereitschaft, Teamgeist und Fair-Play. Das sind auch Erfolgsfaktoren für Existenzgründer und Unternehmer. Diese standen deshalb im Mittelpunkt der gemeinsamen Veranstaltung „Von unten nach oben – Start-ups und Jungunternehmer lernen vom Spitzensport“ der IHK Würzburg-Schweinfurt und der Wirtschaftsjunioren (WJ) Mainfranken im Bürgerbräu in Würzburg.

Leistungssport als Vorbild

Am Beispiel der drei regionalen Profi-Sportvereine s.Oliver Würzburg Baskets, DJK Rimpar Wölfe sowie FC Würzburger Kickers diskutierten die Unternehmer im Bürgerbräu über Erfolgskriterien in Unternehmens- und Sportwelt. Steffen Liebler, Geschäftsführer s.Oliver Würzburg, Sport und Event Würzburg Baskets GmbH, Daniel Sauer, Vorstandsvorsitzender FC Würzburger Kickers AG, und Roland Sauer, Geschäftsführer DJK Rimpar Wölfe, standen rund 150 Interessierten Rede und Antwort.

Stefan Breitzke, Geschäftsführer step-by-steb e.K., moderierte in Anlehnung an die fünf strategischen Erfolgspositionen der Wirtschaftsjunioren: auf ehrbares Unternehmen setzen, Beruf und Familie leben, in Bildung investieren,
nationale und internationale Netzwerke knüpfen, innovationsstark und ressourcenbewusst handeln.

Erfolgsgrundlagen regionaler Sportvereine

Roland Sauer stellte insbesondere den Teamgedanken und den Charakter der Mannschaft als einen wesentlichen Grund für den Erfolg der Wölfe dar. Der Aufstieg in die zweite Liga sei fast ausschließlich mit sportlichen Eigengewächsen gelungen. Umso wichtiger sei es darum auch – ähnlich wie im Wirtschaftsleben – auf die Chemie in der Mannschaft und das Miteinander zu achten. Für Steffen Liebler ist insbesondere das Netzwerken ein enormes Plus. Gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft und Gesellschaft sieht er es als Aufgabe an, s.Oliver Würzburg als Teil der Region zu leben.

Daniel Sauer, der die Würzburger Kickers als „Start-up unter Konzernen in der zweiten Fußballbundesliga“ beschreibt, hebt insbesondere die hohe Motivation aller Beteiligten hervor. Wer mit Lust und Leidenschaft bei der Sache sei, der leiste mehr und sei insgesamt erfolgreicher und glücklicher. Alle eint, dass im sportlichen wie im unternehmerischen Alltag mit den richtigen Netzwerken, klaren Zielen, Strukturen und Visionen sowie dem Grundsatz „einfach machen“ große Erfolge möglich sind.

Regionale Gründerszene

„Viele Start-up-Gründer sind Serientäter und gründen mehrfach, drei Viertel der Start-Ups sind Teamgründungen und sieben von zehn Start-Ups arbeiten frühzeitig mit bestehenden Betrieben zusammen.“, so Dr. Sascha Genders, IHK-Bereichsleiter Standortpolitik, Existenzgründung und Unternehmensförderung. Die notwendigen Eigenschaften wie Ehrgeiz, Durchhaltevermögen oder Gemeinschaftssinn seien die gleichen wie im Sport. Trotz positiver Entwicklungen in jüngerer Vergangenheit brauche die Gründerszene Mainfranken mehr Unterstützung. Die gewerblichen Neugründungen sind im letzten Jahr insgesamt zurückgegangen. Gründungen aber bringen neue Ideen und Dynamik in die Region und sind zugleich der erfolgreiche Mittelstand von morgen.

Netzwerken für Start-Ups

Die regionale Gründerszene bietet mit zahlreichen Netzwerken, mit Institutionen wie der IHK oder den Gründerzentren optimale Rahmenbedingungen. „Besonders die Wirtschaftsjunioren bieten ein ideales Netzwerk für Gründer und Start-Ups, um Kontakte zu Gleichgesinnten aufzubauen und voneinander zu lernen.“, betonen Andreas Möller, Vorstandssprecher der Wirtschaftsjunioren Würzburg, sowie Christian Giersdorff von WJ Bayern.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der IHK Würzburg-Schweinfurt.

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