Auto Symbolbild. Foto: Pascal Höfig
Auto Symbolbild. Foto: Pascal Höfig

Würzburger Luft soll reiner werden!

Neuer Aktionsplan

Am Dienstag wurde im Umweltausschuss der Stadt Würzburg der neue Aktionsplan zur Luft-Reinhaltung vorgestellt. Unter Mithilfe der Stadt Würzburg wurde der Plan von der Regierung von Unterfranken erarbeitet. Grund dafür ist die hohe Belastung der Würzburger Luft mit schädlichen Stoffen.

Laut einer Tabelle des Umweltbundesamtes (UBA) haben im letzten Jahr rund 57 Prozent der verkehrsnahen Messstationen in Städten den Grenzwert für Stickoxide überschritten – genauer gesagt für Stickstoffdioxid (NO2), das zur Gruppe der Stickoxide gehört. Die Würzburger Messstation liegt am Stadtring Süd und hat im vergangenen Jahr eine Belastung von 42 Mikrogramm pro Kubikmeter aufgezeichnet. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 40 Mikrogramm pro Kubikmeter.

Einzelne Maßnahmen

Ziel des Luft-Reinhalteplans sollen ganz klar weniger Autos und LKWs in der Innenstadt sein. Laut Berichten des BR soll der Plan dann im Juni öffentlich ausliegen und der Stadtrat wird entscheiden, welche einzelnen Maßnahmen ergriffen werden. Ab Herbst 2017 soll der Luft-Reinhalteplan dann endgültig in Kraft treten.

Weiterentwicklung

Zum bereits bestehenden Plan wird es laut BR eine Weiterentwicklung geben. Diese umfasst gleich mehrere Dinge: Das Park&Ride-Angebot soll verbessert und das ÖPNV-Angebot optimiert werden. Wenn der Plan tatsächlich umgesetzt werden soll, würden den Schwerlastverkehr die größten Einschränkungen treffen, so der BR. In Zukunft sollen dann keine Fahrzeuge über 3,5 Tonnen Gewicht mehr über Stadtring Süd und Nord fahren dürfen.

Für die Würzburger Innenstadt ist laut BR auch teilweise eine Umweltzone geplant. Das würde bedeuten, dass nur noch Fahrzeuge mit einer grünen Schadstoff-Plakette ins Stadtzentrum fahren dürfen. Dafür müssen aber noch entsprechende Untersuchungen durchgeführt werden.

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