Waffe - Symbolfoto: Pascal Höfig
Waffe - Symbolfoto: Pascal Höfig

Mit Waffe am Bahnhof: 30-Jähriger in Haft

Mit gezogener Waffe am Kitzinger Bahnhof

WÜRZBURG UND KITZINGEN. Der 30-Jährige, der am Dienstag, den 28.03.2017, mit einer gezogenen Waffe am Kitzinger Bahnhof umher gelaufen war und dadurch einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst hatte, sitzt inzwischen in Haft.

Der Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Würzburg erließ gegen den dringend Tatverdächtigen einen Untersuchungshaftbefehl unter anderem wegen des Verdachts der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten.

Gaspistole sichergestellt

Wie bereits berichtet, hatte am Dienstag gegen 12.30 Uhr ein Mann im Bereich des Kitzinger Bahnhofs mit einer Waffe hantiert. Mehrere Personen hatte das Verhalten des Mannes stark verunsichert und die Polizei wurde daraufhin von einer Zeugin über Notruf verständigt.

Beamte der Polizeiinspektion Kitzingen hatten wenig später in der Falterstraße in Kitzingen einen 30 Jahre alten Mann in Gewahrsam genommen. Er steht im dringenden Verdacht, im Beisein von Zeugen mit der Waffe hantiert und Personen in Angst und Schrecken versetzt zu haben.

Bei dem Tatverdächtigen stellten die Polizisten auch eine Gaspistole sicher, für die der 30-Jährige den erforderlichen kleinen Waffenschein nicht vorweisen konnte.

Haftbefehl erlassen

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Beschuldigte am Dienstag zunächst wieder auf freien Fuß gesetzt. Im Zuge der weiteren Ermittlungen in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Würzburg kristallisierte sich dann heraus, dass der Beschuldigte am Bahnhof mit der Waffe einen Bekannten einschüchtern wollte.

Ein Ermittlungsrichter am Amtsgericht Würzburg erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehl gegen den Tatverdächtigen unter anderem wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten. Der Tatverdächtige wurde am Samstagmorgen bei seiner Wohnanschrift in Kitzingen festgenommen und dem Ermittlungsrichter noch am Nachmittag vorgeführt.

Im Anschluss brachten Beamte den Mann in eine Justizvollzugsanstalt. Die Ermittlungen dauern unterdessen weiterhin an.

Dieser Artikel beruht auf einer gemeinsamen Presseerklärung des Polizeipräsidium Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Würzburg.


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