Danke! Hintere Reihe: Uwe Kinstle, Arwed Driehaus (beide Johanniter-Regionalvorstand) und THW-Ortsbeauftragter Peter Zimmer. Vorne: Ludwig Meckelein, OB Christian Schuchardt und Markus Schäfer. Nicht im Bild: der ebenfalls für 25 Jahre beim THW ausgezeichnete Björn Weis. Foto: Georg Wagenbrenner
Danke! Hintere Reihe: Uwe Kinstle, Arwed Driehaus (beide Johanniter-Regionalvorstand) und

Ehrenzeichen für Rettungskräfte

Einsatz im Notfall und für den Nachwuchs

WÜRZBURG. Ludwig Meckelein gehört seit 1973 zum Team der Johanniter-Unfall-Hilfe in Würzburg. Seit 1975 ist er ausgebildeter Sanitätshelfer und Rettungssanitäter, 1989 folgte die Berufung zum Rettungsassistenten. Im Wenzelsaal des Würzburger Rathauses wurde er nun von Oberbürgermeister Christian Schuchardt für 40 Jahre Engagement bei den Johannitern ausgezeichnet.

Unverzichtbare Arbeit

Stellvertretend für den Bayerischen Innenminister händigte Schuchardt Ehrenzeichen und Urkunden aus. Meckelein war nicht nur in Würzburg im Notfall zur Stelle, er beteiligte sich auch an Auslandseinsätzen in Polen oder Italien. Heute fährt er nicht mehr zu Unfällen und Verletzten, koordiniert aber weiterhin mit all seiner Erfahrung die Notrufe in der Rettungsleitstelle.

Schuchardt würdigte in der kleinen Feierstunde, dass solche Ehrenamts-Karrieren leider immer seltener würden. Immer weniger Menschen seien heute bereit, sich über Jahrzehnte für ein ehrenamtliches Aufgabenfeld zu begeistern und dieser Mission treu zu bleiben.

Der Oberbürgermeister dankte in diesem Zusammenhang auch ausdrücklich den Familien im Hintergrund, die Rettungskräften den Rücken frei halten:

„Denn die Einsatzzeiten sind nur der kleinste Teil der Arbeit. Es gilt sich permanent fortzubilden und für den Ernstfall vorbereitet – womöglich auch abrufbereit – zu sein.“

Diesbezüglich leisten auch Björn Weis und Markus Schäfer seit nunmehr 25 Jahren eine wertvolle Arbeit im THW-Ortsverband Würzburg. Zum einem haben sie sich in zahlreichen Lehrgängen wie Kraftfahrer, Atemschutzgeräteträger, Motorsäger oder Sprechfunker Fähigkeiten angeeignet, die im Ernstfall beim Retten helfen. Sie geben ihr Wissen aber auch an die Jugend weiter und engagieren sich als Jugendbetreuer (Schäfer) beziehungsweise Ausbildungsbeauftragter (Weis).

Herausragende Einsätze waren für beide THWler zwei Jahrhundert-Hochwasser: 2002 an der Elbe und 2013 in Passau. Entsprechend sind sie auch schon vom Bund und dem Freistaat Sachsen mit Medaille und Orden bedacht. Nun konnten sie sich über die Dienstzeitabzeichen freuen. Björn Weis musste die Auszeichnungsstunde wegen eines Einsatzes kurzfristig absagen. Mit dem Ortsbeauftragten Peter Zimmer und Karina Weißenseel stellte das THW wie auch die Johanniter Unfallhilfe mit Uwe Kinstle und Arwed Driehaus eine kleine Delegation.

Der Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Stadt Würzburg. 

 

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