Ab 4. April steht der neue 50-Euro-Schein in den Startlöchern. Foto: Pascal Höfig
Ab 4. April steht der neue 50-Euro-Schein in den Startlöchern. Foto: Pascal Höfig

Neuer 50-Euro-Schein ab dem 4. April

Der „Fuffy“ im neuen Glanz

In den letzten Jahren hat es schon den 5-Euro-, 10-Euro- und 20-Euro-Schein erwischt. Alle drei Scheine haben ein neues Gesicht erhalten und nun ist auch der „Fuffy“ dran. Ab dem 4. April 2017 präsentiert sich der 50-Euro Schein offiziell im neuem Gewand der Öffentlichkeit. Die neue Banknote bringt aber nicht nur nur eine restaurierte Aufmachung mit sich, sondern auch noch mehr Sicherheit. Wir haben uns deshalb bei der Sparkasse Mainfranken Würzburg informiert und alles Wissenswertes zum neuen Fünfziger zu erfahren.

Wie, Wo, Was?

Die Frage stellt sich jetzt natürlich, wo und ab wann kann ich mit der neuen Banknote bezahlen? Die Antwort auf diese Frage ist denkbar simpel: Der Schein ist ab heute im Umlauf. Zahlen kann man damit prinzipiell überall. Zu beachten ist lediglich, dass es wohl etwas dauern könnte, bis der Schein auch in die letzte Ecke der Republik angekommen ist. Der Austausch erfolgt quasi step by step. Die alten 50-Euro Scheine sind daher weiterhin gültig. Das ältere Modell wird lediglich mit der Zeit aus dem Umlauf genommen.

Aber was hat sich jetzt effektiv am Äußeren des Scheins verändert? Auffallend ist wohl die glänzende „Smaragd-Zahl“, die ab dem 4. April den 50-Euro-Schein zieren wird. Diese verändert beim Kippen ihre Farbe. Zudem und um sich der neuen „Europa-Serie“ anzupassen, befindet sich auch beim Fünfziger eine Figur aus der griechischen Mythologie auf dem Schein.

Sicherheit

Die wohl wichtigste Frage bei der neuen Banknote wäre wohl, wie sicher der neue Schein nun eigentlich ist? Um den 50-Euro-Schein noch sicherer zu machen, kommen im Vergleich zum Vorgänger noch weitere Sicherheitsmerkmale hinzu. Gerade deshalb, weil jede zweite Blüte ein „Fuffy“ ist, steht dieser Punkt beim neuen Schein unmittelbar im Vordergrund. Merkmale wie das Wasserzeichen, ein fühlbares Relief und ein Sicherheitsfaden bleiben nach wie vor erhalten.

Neben oben erwähnter „Smaragd-Zahl“ wäre dies z.B. ein silberner Streifen auf der Vorderseite, auf dem mehrere Hologramme eingefasst sind. Dort erscheint unter anderem auf beiden Seiten das Portrait der mythologischen Gestalt Europa, sowie das Euro-Symbol und das architektonische Bauwerk. Letzteres wiederholt sich nochmal „in Groß“ auf dem Schein.

Weitere Erneuerungen

Ist beim 50-Euro-Schein Schluss oder werden auch die restlichen Scheine erneuert? Fest geplant ist eine Neuauflage des 100-Euro- und des 200-Euro-Scheins. Somit fällt der lilafarbene 500-Euro-Schein aus der Europa-Serie und wird nicht mehr neu produziert werden. Selbstverständlich behalten die sich im Umlauf befindenden 500-Euro Scheine ihren Wert und werden als Zahlungsmittel akzeptiert oder können gewechselt werden.

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