Die Sprecher des Fachforums Kooperation Wissenschaft & Wirtschaft. Foto: Rudi Merkl
Die Sprecher des Fachforums Kooperation Wissenschaft & Wirtschaft. Foto: Rudi Merkl

Innovationsregion Mainfranken weiter voranbringen

Wissenstransfer

Das Fachforum Kooperation Wissenschaft & Wirtschaft der Region Mainfranken GmbH hat einen neuen fachlichen Sprecher. Turnusgemäß übernahm IHK-Vizepräsident Dieter Pfister heute die Position von Prof. Dr. Alfred Forchel, Präsident der Universität Würzburg, für die kommenden beiden Jahre.

Als politischer Sprecher fungiert auch weiterhin Würzburgs Oberbürgermeister Christian Schuchardt. In seiner Funktion als Expertenplattform für mainfränkische Akteure aus Wissenschaft und Wirtschaft verfolgt das Fachforum das Ziel, den Wissenstransfer zwischen Forschung und Anwendung zu intensivieren, um neue Akzente für Zukunftsthemen zu setzen und dadurch die Innovationsregion Mainfranken weiter voranzubringen.

Zukunftsorientiert

Als ein solches Zukunftsthema hat Oberbürgermeister Christian Schuchardt die Digitalisierung ausgemacht: „Wir befinden uns in einer ganz entscheidenden Phase, in der es für weite Teile der Wirtschaft gilt, sich neu zu erfinden und zukunftsorientiert aufzustellen. Der Forschung kommt hierbei eine besondere Bedeutung zu, ist dieser Trend doch stark wissensgetrieben. Vor diesem Hintergrund versteht sich das Fachforum als Impulsgeber, um wissenschaftliche Erkenntnisse schneller in wirtschaftlichen Ertrag zu bringen.“

Regionale Initiativen

Präsident Prof. Dr. Alfred Forchel betonte die dafür notwendige Kooperationsbereitschaft in der Region. „Egal ob Universität, FHWS, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Unternehmen oder Politik – jeder alleine für sich kann nur einen Bruchteil dessen erreichen, was im mainfränkischen Verbund möglich ist.“ Erfolgsbeispiele regionaler Initiativen seien etwa das Zentrum für Digitale Innovationen ZDI oder die Antragstellung zur Gründung eines Bayerischen Digitalisierungszentrums Präzisions- und Telemedizin in Mainfranken.

Forschungseinrichtungen

In seiner neuen Funktion als fachlicher Sprecher des Fachforums gab IHK-Vizepräsident Dieter Pfister auch gleich die Marschroute für die kommenden beiden Jahre vor – und nahm dabei vor allem die Unternehmen in die Pflicht. „Wer heute den Kopf in den Sand steckt, der knirscht morgen mit den Zähnen.

Wir haben in der Region hervorragende Forschungseinrichtungen im hochschulischen und außeruniversitären Bereich, insbesondere der Mittelstand nimmt dieses Füllhorn an Möglichkeiten aber noch zu selten wahr. Nur wer sich jetzt schon mit Themen wie Industrie 4.0 intensiv beschäftigt, der wird in Zukunft von diesem Megatrend profitieren.“ Hierin liege eine zentrale Aufgabe des Fachforums: die Wirtschaft aktivieren, Lotse sein und Plattformen anbieten, auf denen Angebot und Nachfrage zusammenfänden.

Veranstaltungsreihe

Daher werde man, so Åsa Petersson, Geschäftsführerin der Region Mainfranken GmbH, die erfolgreiche Veranstaltungsreihe „Denker treffen Lenker“ fortsetzen, aber auch neue Instrumente entwickeln – etwa ein Profil der Innovationsregion Mainfranken, um Unternehmen die hiesigen Forschungskompetenzen kompakt und transparent zu präsentieren.

Der Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Region Mainranken GmbH.

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