In entspannter Club-Atmosphäre einer neuen Interpretation von Klassik lauschen und Cocktails genießen. Foto: Schmelz Fotodesign
In entspannter Club-Atmosphäre einer neuen Interpretation von Klassik lauschen und Cocktails genießen. Foto: Schmelz Fotodesign

Das Mozartfest lädt zur Lounge Amadé im Odeon

Turntables meet Klassik

Dass Klassik definitiv auch für die jüngere Generation geeignet ist, verspricht beim diesjährigen Mozartfest ein Event in der Odeon Lounge mit dem schönen Namen Lounge Amadé. Am 4. Juni um 21.00 Uhr öffnet die Lounge ihre Türen und nimmt Euch mit auf eine Sinnesreise durch die Welt der Klassik in Kombination mit einem DJ.

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Hier stehen sich moderne und klassische Musik nicht gegenüber, sondern fusionieren zu einer ganz neuen Stilrichtung, die neu und erfrischend anders ist. In entspannter Club-Atmosphäre kann man coolen Beats und tollen Klängen lauschen und dabei auch noch ganz entspannt den ein odern anderen Cocktail genießen. Damit wir uns ein Bild dieses Abends verschaffen können, haben wir dem Sänger des Abends Julian Prégardien drei Fragen zur Lounge Amadé gestellt.

3 Fragen an Julian Prégardien

1. Was erwartet die Würzburger bei der Lounge Amade und werden auch „Nicht-Klassikfans“ auf ihre Kosten kommen?

„Drei junge Männer erwarten das Würzburger Publikum im Odeon: Einer mit Mischpult, einer mit Laute, einer mit Stimme. Diese drei jungen Männer singen und spielen Musik. Neue und alte Musik, ernst und unterhaltend zugleich. Sie singen und spielen von Liebe und Einsamkeit und Sehnsucht in unterschiedlichen Sprachen und Stilen.

Mozart darf natürlich nicht fehlen! Seinem Lied „Abendempfindung“ gebührt ein Ehrenplatz im Programm. Und: Ich wette, man wird Mühe haben auszumachen, welches Lied von Sting und welches von einem 400 Jahre älteren Songwriter stammt.“

2. Denken Sie, die Klassik benötigt eine Art „Verjüngung“ und ist das Mozartfest mit derartigen Veranstaltungen auf dem richtigen Weg?

„Ich bin der Meinung, dass wir alle, Jung und Alt, (Zeit)Räume benötigen, in denen wir gemeinsam zur Ruhe kommen und zuhören und in Gemeinschaft Schönes erleben. Ich sehe eine meiner Lebensaufgaben darin, Menschen zu begeistern für dieses Erlebnis.

Ich denke, dass es bei vielen jüngeren Menschen eine Hemmschwelle gibt, sich in ein konservatives Konzert zu begeben. Das Mozartfest ist mit der Wahl der Lounge Amadé auf dem genau richtigen Weg, um etwaige Berührungsängste abzubauen. Wir präsentieren ja nicht nur ein Konzert mit Live-Musik, sondern sind auch hinterher alle gemeinsam im selben Raum und feiern. Man könnte fast sagen: das Konzert ist ein spirituelles „Vorglühen“.“

3. Die Odeon Lounge, der Veranstaltungsort, war früher einmal ein Varieté – ein geschichtsträchtiger Ort für Würzburg. Was ist der geschichtsträchtigste Ort, an dem Sie je aufgetreten sind und wie lassen sich Vergangenheit und Gegenwart in der Musik gut kombinieren?

„Die Odeon Lounge in Würzburg ist wirklich ein phantastischer Ort, um Grenzen zu überwinden bzw. vergessen zu machen. Das zeigt uns die Geschichte des Raumes und das können wir mit Formaten wie der Lounge Amadé in die Zukunft tragen.

Es ist tatsächlich so, dass das Odeon und auch der Club Watergate in Berlin, wo ich vor 2 Jahren eine Klassik-Lounge für das Radio Berlin Brandenburg gesungen habe, zu den für mich persönlich wichtigsten Orten zählen, an denen ich bislang aufgetreten bin. Auch private Wohnzimmer oder Salons, in denen ich in den vergangenen Jahren Lieder gesungen habe, sind für mich geschichtsträchtige Orte für das Singen.

So wie jeder Mensch im christlichen Sinn eine Kirche ist, so ist jeder Raum, in dem sich Menschen versammeln, ein potentieller Ort der Musik. Das ist für mich beinahe wichtiger und geschichtsträchtiger und zukunftsweisender als die Kirche, der Konzertsaal oder das Opernhaus xy. Am Ende geht es doch um den Menschen. Und um Gemeinschaft. Das müssen wir bewahren und leben. Wo und wie wir das tun kennt dann keine Grenzen!“

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