„Held der Straße“ für Februar 2017 ist Jochen Marquardt aus Estenfeld. Foto: Goodyear Deutschland
„Held der Straße“ für Februar 2017! Jochen Marquardt aus Estenfeld. Foto: Goodyear Deutschland

Frau aus brennendem Pkw gerettet: Estenfelder wird „Held der Straße“!

Held der Straße Februar 2017

Goodyear und der AvD engagieren sich seit Jahren mit der Aktion „Held der Straße“ für mehr Verkehrssicherheit. Monat für Monat werden hier selbstlose Helden gesucht, die durch ihr beispielhaftes Handeln Leben gerettet oder Unfallfolgen gemildert haben.

Ein solcher „Held der Straße“ ist auch Jochen Marquardt aus Estenfeld (Landkreis Würzburg). Er rettete völlig selbstlos und ohne zu zögern eine blutüberströmte Frau aus einem brennenden Fahrzeug. Für dieses engagierte Handeln haben Goodyear und der Automobilclub von Deutschland (AvD) den 47-Jährigen nun zum „Held der Straße“ des Monats Februar gekürt.

Schwer verletzte Frau befreit

Am 28. Dezember 2016 befand sich Jochen Marquardt im Außendienst und befuhr gegen 13.30 Uhr die Staatsstraße 2312 zwischen Marktheidenfeld und Rohrbrunn. Nichtsahnend entdeckte er plötzlich hinter einer lang gezogenen Linkskurve ein verunglücktes Fahrzeug.

Wie sich herausstellte, war die Fahrerin nach rechts von der Straße abgekommen, woraufhin sich ihr Pkw mehrfach überschlug. Erst nach knapp 10 Metern kam das Auto zum Stillstand und der Motorraum fing Feuer.

„Ich hatte noch Tage danach den beißenden Feuergeruch in der Nase“, erinnert sich der Ersthelfer an die Situation. „Der Innenraum des Pkws war derart verqualmt, dass man von außen nicht einmal erkennen konnte, wie viele Personen sich darin befanden.“

Brennendes Auto gelöscht

Dennoch griff sich der gelernte Industriemechaniker sofort den Feuerlöscher aus seinem Auto und eilte zu dem verunfallten Fahrzeug. Dort löschte er den Brand und stellte den noch laufenden Motor ab.

„Überall war Blut aufgrund der Schnittverletzungen“

Im Anschluss daran öffnete er mit einem weiteren Helfer die klemmende Fahrertür des Unfallwagens. Der Anblick, der sich ihm bot, wird der Estenfelder vermutlich nie vergessen.

„Die Frau hinter dem Steuer war zwar bei Bewusstsein aber sehr schwer verletzt. Überall war Blut aufgrund der Schnittverletzungen, die sie sich beim Aufprall zugezogen hatte“, schildert Jochen Marquardt das Erlebte.

„Entweder man entschließt sich zu helfen oder man macht gar nichts.“

So schnell wie möglich half er der Verunglückten heraus und versorgte diese, bis die bereits alarmierten Rettungskräfte eintrafen. „Man denkt nicht nach in solchen Situationen“, resümiert der engagierte Helfer über das Geschehene. „Entweder man entschließt sich zu helfen oder man macht gar nichts.“

Wir ziehen unseren Hut vor so einem Mann!

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung von Goodyear Deutschland.

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