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In der Sanderstraße 3 darf man sich schon bald über spitzenmäßiges vegetarisches Essen freuen. Foto: Jessica Wille
In der Sanderstraße 3 darf man sich schon bald über spitzenmäßiges vegetarisches Essen freuen. Foto: Jessica Wille

Surprise! Veggie Bros bald in der Sanderstraße

Das Warten hat ein Ende

Lange wurde gerätselt, welches Geschäft denn nun in den leerstehenden Laden am Anfang der Sanderstraße einzieht. Nun ist es offiziell: Die Veggie Bros Steffen Jakel und Manuel Häußler eröffnen ihre zweite Filiale! Bald können sich also auch all diejenigen über hausgemachtes fleischloses Essen freuen, denen der Weg in die Juliuspromenade zu weit ist. Wir durften schon vor der Eröffnung hinter die Kulissen schauen.

Durchstarter

Würzbzurg erleben (WE): Ihr seid ja seit 2014 an der Juliuspromenade: Wieso jetzt noch ein zweiter Laden?

Steffen: Wir waren ja von Beginn an völlig überwältigt, wie gut unser hausgemachtes Streetfood bei den Würzburgern ankam. Diesen Ansturm zu bewältigen war gar nicht so einfach und trotz der Hilfe von unseren Freundinnen, Mitbewohnern und sogar unseren Müttern, die in der Küche mithalfen, standen wir auch nach über einem Jahr noch weit mehr als 100 Stunden pro Woche selbst im Laden. 

Inzwischen haben wir, angeführt von unseren beiden Festangestellten Stephie und Phil, ein richtig cooles Team zusammen, das uns super entlastet. Da war dann endlich einmal Zeit zu überlegen, wie es denn weitergehen soll. Zunächst haben wir dann mit unserem Falafelkurier einen Lieferservice für die Mittagspause etabliert, anschließend eine kleine aber feine Catering-Sparte für alle möglichen Anlässe etabliert.

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Ein Kommentar, den wir aber immer wieder von unseren Stammgästen hörten, war: „Schade, dass der Weg in die Juliuspromenade so weit ist“. Also wussten wir, dass hier definitiv noch Bedarf besteht. Als wir dann Ende letzten Jahres auf den kleinen Laden in der Sanderstraße stießen, haben wir uns entschieden, noch mehr Menschen mit unserem hausgemachten Essen glücklich zu machen. 

„Wir leben unseren Traum“

WE: Wenn Ihr noch weiter in die Zukunft schaut: Was wäre Euer größter Veggie-Bros-Traum?

Steffen: Also einen guten Teil von diesem Traum leben wir eigentlich schon jeden Tag! Wir sind zwei Kumpels, die sich direkt nach Ende ihres Studiums mit der eigenen Idee selbstständig gemacht haben. Dass das dann so gut funktioniert, davon konnten wir damals ja bestenfalls träumen. Heute sind wir unsere eigenen Chefs, haben ausschließlich super Mitarbeiter und Kollegen und bekommen täglich positives Feedback von unseren Gästen. Wir haben unglaublich viele spannende Erfahrungen gemacht und Menschen getroffen, von denen nicht wenige Freunde geworden sind.

Mehr zu den Veggie Bros

Wenn wir uns für die Zukunft was wünschen dürfen, dann einfach, dass die Würzburger unserem ehrlichen und handgemachten Essen weiter treu bleiben, dass wir gesund bleiben und den Spaß an unserer Arbeit nicht verlieren. Und dann schauen wir mal, wo die Reise so hingeht. Wir sind ja noch jung!

Und was man unbedingt auch mal loswerden muss, ist ein riesengroßes Dankeschön an unsere Partnerinnen, unsere Familien und unsere Freunde, die wir mehr als einmal für den Laden versetzt haben, die uns in den letzten Jahren aber trotzdem in wirklich jeder erdenklichen Hinsicht unterstützt haben!

„Veggie war für uns nie Trend“

WE: Veggie ist ja Trend und kommt auch immer mehr nach Würzburg: Was hebt Euch trotzdem von der Masse ab?

Steffen: Ganz einfach: dass wir vegetarisches Essen nie als Trend verstanden haben. Wir hatten vom ersten Tag an den Anspruch, niemanden zu erziehen oder zu missionieren, sondern einfach zu zeigen, wie lecker vegetarisches Essen aus guten Zutaten schmecken kann. Wir wollten die Vegetarier und Veganer genauso begeisterten wie die überzeugten „fleischfressenden Pflanzen“.

Das ist uns glücklicherweise von Anfang an gelungen. Ich denke, die Leute, egal ob Veganer oder Fleischesser, schmecken und schätzen es einfach, dass bei uns bis heute alles hausgemacht ist, dass wir keine Konservierungs- oder Zusatzstoffe verwenden und dass wir sehr genau darauf achten, wo wir unsere Zutaten einkaufen.

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Unseren Salat, Gemüse und frische Kräuter beziehen wir beispielsweise von unserem Gemüsehändler Mehmet, der seinen kleinen Laden direkt hinter uns im Inneren Graben hat. Die Kartoffeln für unsere handgeschnitzten Pommes stammen vom Biolandhof Keller aus Lindach und die Kichererbsen für unsere Falafel kaufen wir ausschließlich in Bioqualität. Da es ja alle unsere Speisen auch zum Mitnehmen gibt, war uns außerdem sehr wichtig, dass wir ausschließlich Verpackungsmaterialien aus nachwachsenden und recycelbaren Rohstoffen verwenden.

Specials und Burgertag

WE: Bleiben Karte und Angebot im neuen Laden gleich?

Steffen: Bei Angebot und Speisekarte bleiben wir zunächst mal beim Altbewährten, das heißt: Falafelwraps mit frischen Salaten und leckeren Saucen, Falafelteller mit hausgemachten Bio-Pommes oder Couscous, bunte Salatteller und unsere legendären veganen Brownies. Alles natürlich auch wie gewohnt zum Verspeisen vor Ort oder zum Mitnehmen an Uni, FH, Ringpark, Main oder ins Büro. Aber natürlich werden wir auch weiterhin kleine Specials, wie unsere Wochensuppe oder den ein oder anderen Burgertag, einbauen.

Und wann geht’s los?

WE: Wir können’s kaum noch abwarten! Wann ist die offizielle Eröffnung und was habt Ihr für diesen besonderen Tag geplant?

Steffen: Wir sind momentan fast jeden Tag mit unserem Lieblingshandwerker Otti auf der Baustelle und es macht riesigen Spaß, sich da handwerklich auszutoben und am eigenen Laden zu werkeln. Ist auch eine schöne Abwechslung zur Küchenarbeit.

Auf ein genaues Datum wollen wir uns aber noch nicht festlegen, da wir bei der ein oder anderen Sache auf die Fachfirmen warten müssen. Aber wenn es ein konkretes Datum gibt, dann erfahren es die Fans von Würzburg erleben auf jeden Fall als Erste! Und für die Eröffnung denken wir uns natürlich auch noch was Schönes aus.

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