Das Stadion der Würzburger Kickers. Foto: Pascal Höfig
Das Stadion der Würzburger Kickers. Foto: Pascal Höfig

ÖDP-Fraktion zum Stadionneubau

Fragen nicht beantwortet

Für die ÖDP-Fraktion zeigt sich nach den geänderten Plänen der Kickers, dass die Fragen, die sie gestellt hat, richtig waren, aber eben, wie mehrfach im Stadtrat und in der Öffentlichkeit geäußert, nicht beantwortet worden sind. Insbesondere die Fragen nach dem Investitionsbedarf, den Folgekosten, den Anliegen der Anwohner sowie die verkehrsrechtlichen Probleme hat die Fraktion angesprochen.

Wer jetzt so tut, als sei ihm das alles bewusst gewesen und gleichzeitig im Stadtrat kritiklos dafür gestimmt hat, der betreibt Augenwischerei. Wie in manch anderen Politikfeldern auch, fehlt es an differenzierten Betrachtungen und am Hinterfragen von Sachverhalten. Das führt dann dazu, dass ein Oberbürgermeister mit seiner CSU hin und her schwankt und die größte Oppositionspartei im Stadtrat eifrig mitstimmt.

Keine finanziellen Spielräume

Die ÖDP-Fraktion wird genau hinschauen, wo ein Stadionneubau möglich ist. Insbesondere die Belange des Natur- und Klimaschutzes spielen eine Rolle. „Jahrelang wurde uns im Stadtrat erzählt, dass es keine Flächen in Würzburg mehr gibt. Deshalb wurden Kooperationen mit Großrinderfeld angebahnt, die mittlerweile versandet sind. Wo sollen jetzt diese Flächen herkommen?“ fragt Fraktionsvorsitzender Raimund Binder. Auch hier wird die ÖDP voreilige Festlegungen, die angeblich „dem Wohl und der Zukunft Würzburgs“ dienen, genau hinterfragen.

Finanzielle Spielräume hat die Stadt nicht. Auch die 7 Millionen, die bisher vorgesehen waren, hat die Stadt nicht übrig, da der Investitionsbedarf für Schulen, Brücken, das Theater und den Ausbau der Straßenbahn vordringlich ist.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der ÖDP Fraktion Würzburg.

- ANZEIGE -

Kommentare zum Artikel

Kommentare zum Artikel

AUCH INTERESSANT