Auch kleine Schritte nützen der Umwelt. Symbolfoto: Pascal Höfig
Auch kleine Schritte nützen der Umwelt. Symbolfoto: Pascal Höfig

Vorbilder für nachhaltiges Wirtschaften gesucht

Betrieblicher Umweltschutz lohnt sich

Betrieblichen Umweltschutz zum Nulltarif gibt es nicht! Er lohnt sich aber trotzdem! So führen Investitionen unterm Strich vielfach zu erheblichen Kosteneinsparungen – etwa durch geringeren Ressourcen- und Energieeinsatz oder sinkende Entsorgungskosten. Ganz zu schweigen vom Imagegewinn, nicht nur für Unternehmen selbst, sondern auch für eine gesamte Region, die sich als Standort mit hoher Umweltqualität einen entscheidenden Vorteil im Wettbewerb um Investitionen und Fachkräfte verschaffen kann.

Dass die Notwendigkeit nachhaltigen Wirtschaftens darüber hinaus Grundvoraussetzung einer zukunftsfähigen Entwicklung unserer Gesellschaft ist, scheint mehr denn je im kollektiven Bewusstsein verankert zu sein. Jedoch gilt es, dieses Bewusstsein noch stärker in die konkrete Umsetzung zu bringen!

Gelebte Nachhaltigkeit braucht Vorbilder

Nachhaltigkeit heißt, Umweltgesichtspunkte gleichberechtigt mit sozialen und wirtschaftlichen Interessen in den Mittelpunkt des Handelns zu stellen – eine Herausforderung, vor der manche Unternehmen noch zurückschrecken.

Umso wichtiger sind daher Beispiele, die zeigen, dass sich diese drei Dimensionen nicht gegenseitig ausschließen, sondern in Einklang zu bringen sind, ohne den wirtschaftlichen Erfolg zu gefährden. Denn gelebte Nachhaltigkeit braucht Vorbilder! In Mainfranken sind bereits zahlreiche Unternehmen diesem Leitgedanken gefolgt, haben sich der Nachhaltigkeit verschrieben und sie als festen Bestandteil ihrer Unternehmenskultur etabliert.

Weichen für die Zukunft stellen

Dieses Engagement würdigt die Region Mainfranken GmbH mit dem Nachhaltigkeitspreis Mainfranken. Richtete sich die letztjährige Wettbewerbsrunde an mainfränkische Schulen, so werden in diesem Jahr wieder mainfränkische Arbeitgeber ausgezeichnet, die in Sachen nachhaltigen Wirtschaftens mit gutem Beispiel vorangehen.

Ziel ist es, die in der Region bereits vorhandenen betrieblichen Anstrengungen zu würdigen, nach außen sichtbar zu machen und dadurch Motivation zur Nachahmung ökologisch tragfähiger, wirtschaftlich effizienter und sozial gerechter Maßnahmen zu schaffen. Denn nur so können die richtigen Weichen für die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Mainfranken gestellt werden.

Schwerpunkt Klima und Energie

Schwerpunkt des Wettbewerbs bilden die Themen Klima und Energie. Die Implementierung von Energiemanagementsystemen wird ebenso honoriert wie die Durchführung energetischer Sanierungsmaßnahmen, die Nutzung regenerativer Energien oder der Einsatz nachwachsender Rohstoffe. Auch die Realisierung eines klimafreundlichen Mobilitätsverhaltens, die Inanspruchnahme einer externen Energieberatung sowie außerbetriebliches Engagement beim Umwelt- und Klimaschutz zählen zum Kriterienkatalog des Wettbewerbs.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Region Mainfranken.

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