Die zerstörte Bronnbachergasse. Archiv: Willi Dürrnagel
Die zerstörte Bronnbachergasse. Archiv: Willi Dürrnagel

Zeitzeugen erzählen von der Bombennacht

16. März 1945

Die Zerstörung Würzburgs ist nun 72 Jahre her. Eine Stadt in Schutt und Asche. Zahlreiche Fotos lassen auf den Grad der damaligen Zerstörung schließen. Der Krieg forderte unzählige Opfer und hinterließ Spuren bei den Würzburgern. Wir haben deshalb nach Geschichten der Fans gefragt und sie zusammengeführt um dieser schrecklichen Zeit der Stadt zu gedenken.

Ursula Coons

„Meine Mutti hat den Angriff überstanden. Als der Alarm losging, war sie gerade beim Einkaufen. Sie hat daraufhin Schutz in einem Bunker gefunden und überlebte den Angriff. Nachdem alles vorbei war, lag unser Haus in Schutt und Asche. Somit kann man sagen, dass der Einkauf meiner Mutter das Leben gerettet hat“.

Irma Sendelbach

„Während der Bombardierung fanden wir Schutz im Luftschutzkeller in der Karmelitenstraße. Meine Familie war daraufhin in alle Richtungen in der Stadt verteilt. Wir konnten uns aber über die Friedensbrücke retten und erreichten die Talavera. Auch wenn das alles schon sehr lange zurück liegt, haben sich diese schrecklichen Erinnerungen eingebrannt.“

Ed Husic

„Ich erinnere mich heute noch an meine Grundschulzeit als der Vater vom Lehrer über den Krieg erzählt hat. Er berichtete wie es war, als er im Keller saß und die Bomben fielen. Worauf er sich damals zum Main retten musste.“

Marga T Dice

„Ich war 6 Jahre alt, wohnte in Heidingsfeld, das ganze Städtle brannte und Kühe und Schweine rasten durch die Klingenstrasse. Ein schreckliches Erlebnis und den Gestank von brennenden Fleisch und Rauch habe ich bis heute nicht vergessen.“

Der Artikel beruht auf Informationen der Würzburg erleben Fans.

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