Das Hahn Zelt feiert dieses Volksfest 10-Jähriges Jubiläum. Foto: Hahn Zelt
Das Hahn Zelt feiert dieses Volksfest 10-Jähriges Jubiläum. Foto: Hahn Zelt

10 Jahre Hahn Zelt auf dem Frühjahrsvolksfest

Aufwendiger Zeltaufbau

Heuer feiert die Familie Hahn ihr 10-jähriges Jubiläum als Festwirt auf dem Frühjahrsvolksfest in Würzburg. Seit Anfang März läuft der Aufbau bereits auf Hochtouren. „Mittlerweile fordert das den Zeltbau intensive und volle 4 Wochen“, weiß Festwirt Michael Hahn. „Als wir vor 10 Jahren angefangen haben, war das Zelt um einiges kleiner und optisch unauffälliger. Heute arbeiten bis zu 100 Personen pro Veranstaltungstag im Festzelt. Und da sind die Musiker nicht mit eingerechnet.

Als im Jahr 2007 das Hahn Zelt erstmals auf dem Würzburger Frühjahrsvolksfest aufschlug, fasste das 20 x 30 Meter kleine Zelt gerade einmal 800 Personen. Als Nachfolger eines bisherigen Imbisspavilions musste man hier langsam wachsen und Neuerungen Stück für Stück mit den Besuchern gemeinsam gehen.

10 Jahresplan für die Entwicklung des Zeltes

So übernahm man vorerst noch den Bieranstich auf einem kleinen runden Podest in der Mitte des Zeltes, dem heutigen Podium für die Wirtshauskapellen. Schon zu dieser Zeit setzte sich Michael Hahn einen 10 Jahresplan für die Entwicklung des Zeltes. Nach und nach wolle man das Festzelt vergrößern, das Musik- und Rahmenprogramm ausschmücken und einen würdigen Bieranstich auf einer großen Bühne präsentieren.

Platz für bis zu 3.000 Personen

Das jetzige Festzelt hat eine stattliche Größe von 30 x 75 Metern und bietet Platz für bis zu 3.000 Personen. Auch ein fester städtischer Stromkasten konnte das Wachstum nicht aufhalten. War dieser anfangs noch weit vom Geschehen entfernt, so hat das Festzelt diesen mittlerweile verschluckt und diskret in den Zeltbau integriert. Ist er Euch jemals aufgefallen? Wenn man es genau nimmt, ist das Frühjahrsfestzelt sogar 5 Meter länger als das Kiliani-Zelt. Wer jetzt leise nachrechnet hat Recht, es handelt sich bei den beiden Festen um unterschiedliche Zelttypen. Das Kiliani-Festzelt ist für den Sommer sehr luftig und dadurch höher und breiter konzipiert.

Das Frühjahrsfestzelt hat man optimal auf die im Frühling herrschenden Wetterkapriolen ausgerichtet. Jegliche Westsonne wird bestmöglich im seitlichen Biergarten eingefangen. Sollte es kühler werden, ist dieser vollüberdacht und kann innerhalb von wenigen Minuten wetterfest und beheizt werden.

Blick hinter die Kulissen

Im Gegensatz zu Kiliani sind die seitlichen Boxen mit gedeckten Tischen leicht erhöht und eine offene Schauküche ermöglicht den Besucher einen Einblick hinter die Kulissen. Seit letztem Jahr hat man auch eine hölzerne Galerie ins Festzelt integriert. Die Aussicht auf die Bühne und hinunter auf das Mittelschiff ist schon etwas Besonderes.

Intensive Zusammenarbeit mit der Stadt Würzburg

Damals, also vor 10 Jahren, war Michael Hahn auch noch kein Kiliani-Festwirt. Auf eigene Initiative forderte er eine intensive Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung Würzburg. Ziel war es, das Frühjahrsvolksfest stetig weiter zu entwickeln und gemeinsam aufzuwerten. Wenig später fruchteten auch die harten Verhandlungen mit der Würzburger Hofbräu.

Für einen gemeinsamen Weg, war man sich nun einig, Geld, Muse und Zeit für dieses Projekt zu investieren. Es folgten andere Größen- und Zelttypen, Modifizierungen am Zelt selbst und am Equipment sowie eine Erweiterung der Küche. Dann wurde das erste Zwischenziel erreicht. Das eigene Frühjahrsbier.

Höhen und Tiefen

Es ging aber nicht immer stetig bergauf. Unterbrochen von schwierigen Jahren, in welchem an manchen Tagen mehr Liter Heizöl verbraucht, als Liter Bier ausgeschenkt wurden. Jedes Jahr tragen Festwirt und Schausteller das Risiko des Wetters. Der Veranstaltungstermin ist nämlich abhängig vom Palmsonntag. Oder anders gerechnet, das Volksfest startet immer am vierten Samstag vor Ostern.

Frühjahrsvolksfest als Gradmesser für die Saison

Nach und nach wurden auch weitere bayerische Festwirtskollegen auf das Volksfest aufmerksam. Als Erstes der Saison nahm man diese Festivität nun als Gradmesser für darauf folgende Volksfeste. So haben die Festwirte einen frühen Vorgeschmack auf die allgemeine Volksfestlage, Befindlichkeiten der Besucher und eventuelle Auswirkungen der aktuellen Konjunktur.

Deutlicher spannender war damals im Jahre 2008 die Einführung des Nichtrauchergesetzes in Bierzelten. Hier war das Interesse der Kollegen natürlich besonders groß. Keiner konnte es so wirklich glauben, dass dies so reibungslos funktionieren würde. Zu diesem Jahr hat sicherlich die Sicherheitsfrage eine große Rolle gespielt. Welches Befinden hatte der Gast und welche Vorkehrungen hat man getroffen und sind im Festzeltablauf sinnvoll gewesen.

Starke Partnerschaft

Zwischen allen Beteiligten des Frühjahrsvolksfestes konnte man stets eine starke Partnerschaft spüren. Das war auch wichtig, denn nur durch diese enge Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung Würzburg sowie Schausteller Sprecher Heiner Distel mit Kollegen konnte man das Volksfest Jahr für Jahr weiterentwickeln.

Ein ebenfalls elementarer Baustein ist die Unterstützung durch die regionalen Zulieferer und Partner. Besonders auch die Würzburger Hofbräu mit gemeinsamen Ideen, Hilfestellungen und Lösungsansätzen. Die Bäckerei Brandstätter und Bäckerei Schiffer mit frischen und exzellenten Backwaren. Würzburgs größter Obst- und Gemüsegroßhandel Schaudt und Baunach beliefert die Festküche, unterstützt aber schon seit Jahren als Hauptsponsor das beliebte Festzeltboxen mit Sportlern der Würzburger Kickers. Infolge dessen zahlen Besucher für diese Sportveranstaltung am Frühjahrsvolksfest keinen Eintritt.

Große Pläne im Programm 2017

Einen würdigen und beachtlichen Bieranstich wie heutzutage hatte man sich in all den Jahren erarbeitet. Im Jubeljahr hat Festwirt Michael Hahn mit den Besuchern einiges vor. Mit der Gleichung: Lederhose + Dirndl = Freibier, lädt er all diejenigen Festgäste zu einer Freimaß ein, welche Dienstags zwischen 18-19 Uhr in Tracht im Festzelt erscheinen.

Am ersten Sonntag feiert die große Tanzparty in einem Volksfestzelt Premiere. Mitreißendes Bühnenprogramm und faszinierende Sondereinlagen von regionalen Tanzpaaren präsentiert der Hauptorganisator TC Rot-Gold Würzburg e.V.

Singleparty

Die wohl einfachste Singleparty in ganz Würzburg verspricht Theresa Pröschel vom Hahn Team. „Am Donnerstagabend, dem 30. März erhalten alle Flirt-(Frei)-willigen im Festzelt kostenlos einen entsprechenden Statusbutton. Also eine Markierung, für alle sichtbar, am Hemd oder der Bluse. So ist sofort erkennbar, wer denn überhaupt Single und auf der Suche ist.“ erklärt Theresa Pröschel weiter.

Da dieser Abend ganz im Zeichen der Liebe steht, gibt es im Zelt auch eine Fotobox. Hier darf sich jeder Gast mit den oder dem Liebsten verewigen. Das Foto wird als Souvenir direkt gedruckt und darf kostenlos als Erinnerung mitgenommen werden.“ Das Hahn Team hat lange an dieser Aktion für das Frühjahrsvolksfest gefeilt und ist sehr gespannt wie denn diese Aktion auf der Talavera so ankommt. Geflirtet wird auf dem Volksfest ja immer.

Frühlingsbrunch

Erstmalig soll es auch einen Frühlingsbrunch im Festzelt geben. Am letzten Sonntag sind besonders Familien herzlich eingeladen. Denn Kinder bis 1,50 m speisen hier für nur 7,50 Euro und Kinder bis drei Jahr sogar umsonst. Bei gemütlicher Wirtshausmusik bereitet Küchenleiter Philipp Keller mit seinem Team einen bunten und vielfältigen Brunch vor.

Angezapft

Das Frühjahrsvolksfest öffnet am 25. März. Angezapft wird dort das eigene Festbier der Würzburger Hofbräu um 16 Uhr im fast ausreservierten Festzelt zusammen mit dem Aalbachtal Express und Oberbürgermeister Christian Schuchardt.

- ANZEIGE -

Kommentare zum Artikel

Kommentare zum Artikel

AUCH INTERESSANT