Sanierung der Kaiserstraße Würzburg. Foto: Dominik Ziegler
Sanierung der Kaiserstraße Würzburg. Foto: Dominik Ziegler

1.500.000 Euro Zuschuss für die Umgestaltung der Kaiserstraße

Erste Rate bewilligt

Die Regierung von Unterfranken hat der Stadt Würzburg aus dem Bund- Länder-Städtebauförderungsprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ einen Zuschuss in Höhe von 1.500.000 € bewilligt. Die Mittel sind als 1. Rate für die Umgestaltung der Kai- serstraße vorgesehen. Die Fördersumme entspricht bei zuwendungsfähigen Kosten von 2.500.000 € einer Förderung von 60%.

Die Zuwendung wird je zur Hälfte vom Bund und aus dem vom Bayerischen Landtag beschlossenen Bayerischen Staatshaushalt durch das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr bereitgestellt. Die veranschlagten Gesamtkosten der Maßnahme betragen 5.464.100 €. Davon konnten 2.815.000 € als zuwendungsfähig anerkannt und der Stadt für die Maßnahme Zuwendungen in Höhe von 1.689.000 € in Aussicht gestellt werden.

Mehr Fläche für Barrierefreiheit

Der ursprünglich repräsentative Charakter und die Großzügigkeit der Kaiserstraße als bedeutendes städtebauliches Verbindungselement zwischen Bahnhof und Innenstadt sind nicht mehr gegeben. Auch im Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzept für die Innenstadt werden funktionale und gestalterische Defizite in der Kaiserstraße festgestellt. Die Stadt Würzburg gestaltet deshalb zur Steigerung ihrer städtebaulichen Attraktivität diesen im Stadtgefüge wichtigen Straßenraum um.

Die festgestellten Mängel sollen durch Schaffung von mehr Bewegungsflächen für den Fußgängerverkehr, die Zuweisung von Funktionsfeldern für Geschäftsauslagen, Fußgänger, Straßenbahn und Stadtmöblierung sowie die Neugestaltung der Oberflächen und der Straßenbeleuchtung beseitigt werden. Gleichzeitig werden die Belange der Barrierefreiheit soweit möglich berücksichtigt um auch eine gute Nutzbarkeit für Senioren, Familien mit Kinder sowie Menschen mit Beeinträchtigungen zu gewährleisten.

Zum Flanieren und Verweilen einladen

Die Gestaltungsplanung basiert auf dem Siegerentwurf eines von der Stadt 2008 ausgelobten städtebaulichen Ideenwettbewerbs.

Die Kaiserstraße soll nach ihrer Umgestaltung und Aufwertung eine entscheidende städtebauliche und gestalterische Lücke vom Bahnhof zur Innenstadt schließen und wieder zum Flanieren und Verweilen einladen. Es werden die Revitalisierung der Einzelhandelslage mit „up-trading“-Effekt, die Stärkung der Verweilqualität sowie eine Erhöhung der Passantenfrequenz bei gleichzeitiger Verringerung der Geschwindigkeit erwartet.

Der Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Regierung von Unterfranken. 

- ANZEIGE -

Kommentare zum Artikel

Kommentare zum Artikel

AUCH INTERESSANT