Die WVV. Foto: Pascal Höfig
Die WVV. Foto: Pascal Höfig

Würzburger Nahverkehr unter den Besten in Deutschland

55 Städte im Preis-Leistungs-Vergleich

Das Beratungsunternehmen civity wertete als erster bundesweiter Vergleich dieser Art die Fahrplandaten von mehr als 50 großen deutschen Städten exklusiv für die Wochenzeitschrift Zeit und Zeit online aus. Für diese Analyse hat civity in diesen Städten die Abfahrten aller Busse und Bahnen von allen Haltestellen zusammengezählt und durch die Zahl der Einwohner geteilt.

Die Werte ermöglichen laut civity nicht nur einen aussagestarken Vergleich der Städte jenseits subjektiver Umfragen. Sie spiegeln auch wider, wie dicht das Nahverkehrsnetz ist und wie häufig Busse und Bahnen fahren. Dabei trat ein großes Gefälle innerhalb der Republik auf.

Würzburg unter den Besten

Zu den besten Städten gehören neben Bonn auch Würzburg und Dresden. Auf den hinteren Rängen finden sich neben Köln und Duisburg die Städte Hamm, Ludwigshafen und Erfurt. Die Städte Hamburg, Frankfurt am Main und Berlin liegen im Mittelfeld.

Je mehr Abfahrten ein Verkehrsangebot am Tag bietet, desto besser ist das Angebot. Die civity- Untersuchung setzte deshalb die Abfahrten pro Einwohner (werktags) ins Verhältnis zum Ticketpreis, der dort für eine Fahrt zu zahlen ist. Zum Beispiel kostet in Würzburg ein Einzelfahrschein 2,60 Euro und es gibt 35 Abfahrten je 100 Einwohner.

WVV-Geschäftsführer Thomas Schäfer sieht die Ergebnissen der Untersuchung als eine Bestätigung der hervorragenden Arbeit unseres Verkehrsbetriebes und einer bedarfsorientierten Verkehrspolitik: „In der Bevölkerung gibt es ein klares Bedürfnis nach hochwertiger, preisgünstiger, sicherer und effizienter Mobilität. Hier in Würzburg zeigt das Ergebnis der Benchmark-Untersuchung dass wir mit unserer Mobilitätsdienstleistung diese Bedürfnisse auf ganz konkrete Art erfüllen. Das heißt in Würzburg stimmt das Preis- Leistungsverhältnis beim Öffentlichen Nahverkehr“.

Entlastung der Umwelt

Die Aufgabe der WVV wird es in immer stärkeren Maße sein, einen stadtverträglichen Verkehr zu organisieren, der den Umweltschutz im Auge behält und gleichzeitig den unterschiedlichen und sich wandelnden Mobilitätsbedürfnissen der Menschen gerecht wird. Die derzeit hohe Feinstaubbelastung in Würzburg zeigt, welch große Rolle der Verkehr in der Stadt spielt.

WVV- Geschäftsführer Thomas Schäfer sieht daher im „E-Mobil Straßenbahn“ großes Potenzial für eine Entlastung der Umwelt: „Unser Ziel muss es sein, die Menschen von Schadstoffen und Lärm zu entlasten. Worauf wir in dieser Hinsicht in Würzburg sehr stolz sind, ist, dass wir diesen Nachhaltigkeitsgedanken bereits leben, denn unsere Straßenbahn fährt bereits jetzt zu 100 Prozent mit Ökostrom und ist damit überall CO2-frei unterwegs.“

Erste konkrete Schritte

Mit Blick auf die Alltagsmobilität beweist der ÖPNV seine Stärken in der Verknüpfung kurzer Wege, welche die unterschiedlichen Orte des Lebensalltages, Wohnung, Arbeit, Geschäfte, Bildung und Freizeit, zusammenführen. Thomas Schäfer: „In Würzburg haben wir schon erste konkrete Schritte in dieser Richtung unternommen, indem wir das Angebot von Bus und Straßenbahn durch Carsharing ergänzt haben und uns zum Mobilitätsdienstleister mit integrierten Kundenprodukten und neuen Mobilpaketen weiter entwickeln“.

Erfreulicherweise setzt sich der bundesweite Trend steigender Fahrgastzahlen auch in Würzburg fort. Die ersten Auswertungen des vergangenen Jahres zeigen Fahrgastzuwächse im Vergleich zum Jahr 2015 von rund 1,1 Millionen Fahrgästen, das heißt eine Steigerung um rund 1,99 Prozent.

Mobilität als wichtiger Standortfaktor

Stadtkämmerer Robert Scheller ergänzt dazu: „Mobilität und Verkehr sind längst zu einem wichtigen Standortfaktor für die Städte sowie für lokale und regionale Unternehmen geworden. Die vielen Bürgerinnen und Bürger Würzburgs, die hier leben, arbeiten, und ihre Freizeit verbringen wollen sich zuverlässig, pünktlich und flexibel in der Stadt und in der Region bewegen.

Das sehr gute Abschneiden Würzburgs im Ranking von 55 bundesdeutschen Städten bestätigt uns, dass Investitionen in einen gut funktionierenden Öffentlichen Nahverkehr von essentieller Wichtigkeit für die Lebensqualität unserer Stadt sind. Mit unserem Tochterunter- nehmen WVV als Mobilitäts- und Infrastrukturdienstleister haben wir dabei das richtige Unternehmen beauftragt.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der WVV.

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